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Ribnitz-Damgarten Krakeleien an der Klostermauer und verdreckte Rinnsteine
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Krakeleien an der Klostermauer und verdreckte Rinnsteine
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17:16 13.06.2018
Immer wieder Ziel von Sprayern, die Ribnitzer Klostermauer. Quelle: Edwin Sternkiker
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Ribnitz-Damgarten

Die Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Verkehr Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) schwärmten am Dienstag aus. Sie wollten beim Rundgang durch die Stadt erkunden, wie es in Sachen Ordnung und Sauberkeit aussieht. Der Befund ist durchwachsen: Während zum Beispiel die Bewohner der Suhr-Siedlung und des Mühlenberges ein dickes Lob erhielten, weil hier alles „top ist“, wurde vor allem in Stadtteil Ribnitz deutlich, dass es an einigen Stellen zu tun gibt.  Ein Problem sind die Graffitis. Besonders großflächig gesprüht wurde am ehemaligen Güterbahnhof und an der Klostermauer, am Treppenaufgang von der Klosterwiese Richtung Bernsteinmuseum sowie an der Bootshalle am Ribnitzer Hafen. 

Mitarbeiter des Stadtbauhofes werden Graffitis beseitigen

Wie Bürgermeister Frank Ilchmann in der Runde mitteilte, sei das bereits Thema in der Dienstberatung Anfang der Woche gewesen. „Mitarbeiter des Stadtbauhofes werden sich in Kürze daran machen, die Schmierereien an der Klostermauer und am alten Güterbahnhof zu beseitigen“, so der Verwaltungschef. Dazu werde sich der Bauhof die dafür notwendige Technik ausleihen. Das Problem mit den Graffitis an der Bootshalle der ehemaligen Marina werde sich im Herbst 2019 erledigen, „dann soll die Halle nämlich abgerissen werden“, kündigte der Rathauschef an. Weiter von den Ausschussmitgliedern und sachkundigen Bürgern festgestellt wurde, dass an etlichen Stellen der Stadt Hecken und Büsche, die von Privatgrundstücken in den öffentlichen Raum reichen, einen Rückschnitt vertragen können. An einigen Privathäusern sprieße das Gras in die Höhe.  Wie die Begehung weiter ergab, ist die Brücke über den Templer Bach im Hafengebiet Damgarten schon sehr in die Jahre gekommen. Dort wurden unter anderem morsche Bohlen gesichtet.

Baum findet kaum noch Halt

Einige Sorgen bereitet Hans-Edo Wiedenbeck, der als sachkundiger Bürger im Ausschuss mitarbeitet, die Rotbuche im Bereich der ehemaligen Freilichtbühne. „Die Wurzeln des sehr großen Baumes finden kaum noch Halt, das Mauerwerk, das die Wurzeln umgibt, hat bereits Risse. Mich wundert, dass der Baum überhaupt noch steht“, so Wiedenbeck. Hier müsste bald etwas getan werden, um den Baum zu sichern, denkbar seien Erdaufschüttungen.  Wiedenbeck machte weiterhin darauf aufmerksam, dass die beiden ehemaligen Kitas am Bleicherberg keinen besonders guten Eindruck machen. „Was soll mit den beiden Gebäuden geschehen?“, fragte er. Bürgermeister Frank Ilchmann sagte, dass man noch keine Lösungen habe und für den Gesamtbereich des Bleicherberges erst ein Gesamtkonzept erarbeitet werden müsse. Hierzu gehören diese beiden Gebäude ebenso wie das Stadtkulturhaus. Zu den Problemen, die in diesem Zusammenhang gelöst werden müssen, gehöre die Frage, wo für das Alternative Jugendzentrum (AJZ) Ersatzräume gefunden werden können, so der Bürgermeister. Joachim Korf verwies darauf, dass die ehemalige Gaststätte „Kameltränke“ in der Demmler-Straße „schäbig aussieht“. Weiterhin sei ihm aufgefallen, dass im Ribnitzer Neubaugebiet viele Rinnsteine sehr verschmutzt seien. „Da sind vor allem die Wohnungsgenossenschaft und die Gebäudewirtschaft gefragt“, ergänzte Ausschussmitglied Horst Schacht.

Edwin Sternkiker

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