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Ribnitz-Damgarten Kreis drängt Amt Darß/Fischland zu Fusionsgesprächen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kreis drängt Amt Darß/Fischland zu Fusionsgesprächen
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00:00 27.01.2018

Das Amt Darß/Fischland muss eine Entscheidung treffen, ob es mit benachbarten Ämtern oder Kommunen über eine Fusion sprechen will. Grund ist ein Schreiben aus der Koordinierungsstelle Gemeindeleitbildgesetz. Demnach wird für das Jahr 2030 eine Bevölkerungszahl im Amtsbereich von unter 6000 Menschen prognostiziert. In diesem Fall müsste das Amt mit Zingst beziehungsweise dem Amt Ribnitz-Damgarten fusionieren.

Amtsvorsteher Gerd Scharmberg stellte die vom Landkreis verschickte Prognose zur Bevölkerungsentwicklung in Frage. Eigenen Schätzungen zufolge würden zum Stichtag im Jahr 2030 gut 6090 Menschen im Zuständigkeitsbereich des Amtes leben. „Das ist nicht nur eine Prognose, das ist eine berechtigte Hoffnung.“ Aktuell rücke der Wohnungsbau verstärkt in den Fokus, im Amtsbereich gebe es mehr als 1100 Gewerbebetriebe. Allein schon die geografischen Gegebenheiten sprächen für den Fortbestand des Amtes Darß/Fischland. Bei einer Fusion mit dem Seeheilbad Zingst müsste beispielsweise ein Bewohner Dändorfs 42 Kilometer bis zum zuständigen Sachbearbeiter in der Verwaltung anreisen. Allein aufgrund der prognostizierten Entwicklung der Einwohnerzahlen wollte Scharmberg das Amt nicht in Fusionsverhandlungen gedrängt wissen. Im Übrigen hätten sämtliche zum Amt Darß/Fischland zählenden Kommunen in der Selbsteinschätzung zur Zukunftsfähigkeit gute bis sehr gute Werte erzielt.

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Die Bad Sülzer Tafel oder eine der Ausgabestellen in Ribnitz, Damgarten, Marlow, Tessin, Semlow oder Tribsees besuchen wöchentlich zwischen 600 und 660 Menschen.

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