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Besucher lernen „Sensation für Ahrenshoop“ beschwingt kennen

Ahrenshoop Besucher lernen „Sensation für Ahrenshoop“ beschwingt kennen

Kunstmuseum Ahrenshoop wird am ersten Öffnungstag von Kunstfreunden überrannt. Gäste loben Ausstellung und Architektur.

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Immer grüppchenweise gelangten die Besucher in das Kunstmuseum Ahrenshoop.

Quelle: Timo Richter

Ahrenshoop. Das Kunstmuseum wurde am ersten Öffnungstag von den Besuchern geradezu überrannt. Bereits eine Stunde vor dem Aufschließen der Eingangstür drücken sich die ersten knapp 200 Gäste am Panzerglas die Nasen platt. Der Besucherstrom sollte am Samstag nicht abreißen. Grüppchenweise durften die Kunstliebhaber das neue Kunstmuseum betreten, die Klimaanlage kam kaum hinterher, in dem „Goldstück“ eine gute Atmosphäre zu schaffen.

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Man kann gratulieren. Das Museum ist ein Zuwachs an Wert für den Ort.“Joachim Schlennstedt, Hamburg

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Das erledigten die Premierenbesucher selbst. Ein nicht enden wollendes Raunen in den Ausstellungsräumen erklang wie zum Beweis, dass sich die Besucher des ersten Öffnungstages dem titelgebenden Zitat der Eröffnungsausstellung von Käthe Miethe bewusst waren: „Um uns ist ein Schöpfungstag.“ Die Worte der Heimatdichterin enden übrigens mit „Wie schön, wie schön“.

Das sehen die Erbauer und Betreiber des Museums genauso. Und diese Vorstellungen werden von den Einschätzungen der Besucher glatt übertroffen. Bereits auf der dritten Seite des Gästebuches taucht ein Eintrag nahe des Superlativs auf: „Für Ahrenshoop eine Sensation.“ Ähnlich geht es weiter: „Die Ausstellung überzeugt, ebenso die Räumlichkeiten.“ „Gut angelegte Millionen.“

In dieses Loblied stimmt auch Lea Hagemann gerne ein. Wiederkehrende Motive in ganz unterschiedlichen Stilen aus unterschiedlichen Epochen zu sehen, hat der jungen Schwerinerin gut gefallen. Mutter Raute gibt gerne zu, ohne Erwartungen nach Ahrenshoop gekommen zu sein. Umso mehr zeigte sie sich von der Ausstellung überrascht, die „mit Sicherheit“ gelungen sei.

Als Sammler verschiedener Maler, die in dem Kunstmuseum gezeigt werden, habe er schon eine besondere Affinität zu der neuen Einrichtung, betont Joachim Schlennstedt aus Hamburg, „mit einem Bein in Ahrenshoop“.

Ein wenig Wasser in den Wein goss Erich Bohn, der zwar die Chronologie der Ausstellung lobend erwähnt. Ihm und seiner Frau ist dann aber doch aufgefallen, dass die Zahl der Ansichtsexemplare des Ausstellungskataloges nicht ausreichten. Mehr aber stört sich der aus der Nähe von Frankfurt am Main stammende Mann am betonierten Vorplatz. Schon nach wenigen Regentropfen präsentiere sich der Eingangsbereich verdreckt.

Derweil „vagabundierten“ Luitgard Schwarzkopf mit ihrem Cello und Jürgen Plato mit seiner Klarinette durch die Ausstellungsräume, verbreiten musikalisch Eröffnungsatmosphäre. Und dann öffnete sich wieder die schwere Eingangstür und der nächste Schwung Kunstfreunde strömt in das Kunstmuseum.

 

Timo Richter

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