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Ribnitz-Damgarten Fördermittel weg: Kann Wasserschloss noch gerettet werden?
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fördermittel weg: Kann Wasserschloss noch gerettet werden?
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07:41 19.12.2014
Das marode Wasserschloss Divitz muss dringend notgesichert werden. Quelle: Hannes Ewert
Divitz

Das Drama um das marode Wasserschloss Divitz (bei Barth) geht weiter. Im Spätsommer waren die Fördermittel für die Notsicherung des geschichtsträchtigen Herrenhauses gestrichen worden, weil der Verkauf an den Landkreis Vorpommern-Rügen nicht zustande kam.

Aktuell sieht es laut Landrat Ralf Drescher (CDU) düster aus, was die Rettung betrifft. „Jetzt wollen die Eigentümer zwar endlich verkaufen, aber die 1,1 Millionen Euro Fördermittel sind weg. Das Land hat sie anderweitig vergeben und aus dem Leader-Topf werden wir wohl nicht genug bekommen“, teilte Drescher mit.

Das Herrenhaus besitzt alle Merkmale eines Denkmals von nationalem Rang und gehört zu den bedeutendsten Wasserburgen in Norddeutschland. Knapp 1,1 Millionen Euro Fördergelder wollten das Kultus-, Finanz- und Landwirtschaftsministerium für die Rettung zur Verfügung stellen. Drescher sagt, er werde jetzt noch mal auf die Ministerien zugehen, um das Geld erneut aufzutreiben.

Gerd Albrecht vom Förderverein „Kulturgüter Divitz“, wünscht sich sehnlichst ein schnelles Handeln des Landrates. Er engagiert sich gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern für die Wasserburg und schätzt die Chancen einer Rettung des rund 700 Jahre alten Schlosses deutlich besser ein als Drescher. „Es sah doch noch nie so gut aus wie jetzt. Die Eigentümer wollen verkaufen. Die Schwierigkeiten sind nicht unüberbrückbar. Der Landrat muss jetzt zeitnah auf die Ministerien zugehen", betont Albrecht. Jetzt weiter zu warten und dem Verfall zuzusehen, wäre unverantwortlich bei dem ruinösen Zustand des Schlosses.



Virginie Wolfram

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