Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Landkreis will einen Kulturrat gründen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Landkreis will einen Kulturrat gründen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 31.03.2014

Am Sonnabend, 5. April, sind alle Kunst- und Kulturschaffenden des Landkreises Vorpommern-Rügen eingeladen, in der Orangerie in Putbus auf Rügen die Gründung eines Kunst- und Kulturrates zu diskutieren.

Im Januar 2014 trafen sich erstmals Kulturschaffende aus den Altkreisen Nordvorpommern und Rügen sowie aus Stralsund zu einer Beratung zum Thema. Es gibt eine Vielzahl an kulturellen Aktivitäten im Kreis. Trotzdem wird die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Entwicklung und den Bestand der Gesellschaft nicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens erkannt.

So wollen Kulturschaffende und Künstler sich zukünftig in einem Kunst- und Kulturrat Vorpommern-Rügen organisieren, um Dach und Stimme für Kultur zu sein, aktiv kulturpolitische Ziele zu formulieren um diese dann in Gestaltungsprozesse einzubringen. Das Vorhaben wird vom Landeskulturrat und vom Kultusministerium unterstützt. Zwei Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern haben schon einen Kulturrat gegründet.

Im ersten Teil wird Michael Körner, Vorsitzender des Landeskulturrates, über die Kulturpolitik des Landes und auch über die künftigen Kulturförderrichtlinien sprechen. Arne Papenhagen wird das Netzwerk „Kulturelle Kinder- und Jugendbildung“ vorstellen und Frauke Lietz das Projekt „Die Kunst von der Kunst zu leben“. Die neuen Kulturförderrichtlinien sehen vor, dass ein Teil des bisher vom Land ausgereichten Geldes zukünftig vom Kreis verteilt wird. Hier ist es wichtig, dass Verwaltung und Politik einen Ansprechpartner, ein Sprachrohr aus dem vielfältigen regionalen Kulturbereich haben.

Im zweiten Teil des Treffens soll darüber beraten werden, in welcher Organisationsform der Beirat aktiv werden kann und welche Personen mitarbeiten möchten. Gastgeber ist die KulturStiftung Rügen.

Anmeldungen unter heike.carstensen@web.de oder ☎ 0 38 31/28 43 53 bis zum 2. April.



OZ

Anzeige