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Marcus Brüning hat beim 2. Kellnerlauf die Nase vorn

Stralsund Marcus Brüning hat beim 2. Kellnerlauf die Nase vorn

22 Frauen und Männer machen sich auf die 1234 Meter lange Strecke durch die Altstadt. Am Ende zählt nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Geschick.

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Juliane Kowalewski, Norbert Wanitschke und Markus Duwe (v. l.) beim Zieleinlauf des 2. Stralsunder Kellnerlaufs, bei dem am Sonntagnachmittag 22 Frauen und Männer an den Start gingen.

Quelle: Fotos: Miriam Weber

Stralsund. Flasche auf, Bier ins Glas, Tablett in die Hand und los ging‘s. Beim 2. Stralsunder Kellnerlauf waren gestern erneut Schnelligkeit und vor allem Geschicklichkeit gefragt.

22 Frauen und Männer aus acht Lokalitäten starteten auf dem Alten Markt und machten sich auf die 1234 Meter lange Strecke, nach dem der Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU), den Startschuss gegeben hatte. Für die Kellner ging es durch das Rathaus, die Ossenreyerstraße bis zum Neuen Markt. Dort war der Wendepunkt und weiter ging es die Mönch- und Mühlenstraße entlang zum Alten Markt zurück.

Der OB nahm übrigens im Vorfeld das Tablett unter die Lupe und hatte die perfekte Technik parat: „Bierglas nicht ganz vollkippen, dann Schnaps- und Bierglas mit dem Daumen einkeilen.“ Dass das leichter gesagt als getan war, merkten einige Teilnehmer schnell. „Mein Schnapsglas ist leider umgekippt“, sagte Vorjahressieger Martin Russ vom Goldenen Löwen. Das bedeutete eine Zeitstrafe von zwei Minuten. Denn je mehr am Ende aus den Gläsern verschüttet war, desto mehr Minuten schlug die Jury, bestehend aus Ulrike Heidenreich und Oliver Stabenow, auf das Zeitkonto drauf.

Am Ende hatte Marcus Brüning aus der Brasserie die Nase vorn, mit einer Zeit von 6:05 Minuten. „Ich bin zufrieden“, sagte der FH-Student nach dem Lauf. „Im vergangenen Jahr war ich Fünfter, wollte unbedingt besser abschneiden“, so der 26-Jährige. Deswegen hatte er auch ein bisschen trainiert, war die Runde am Vortag schon einmal abgelaufen und hatte nach Unwegsamkeiten Ausschau gehalten.

Solche Hindernisse konnten durchaus auch Passanten sein. Dagegen hatte sich Luise Schwuchow, die das erste Mal dabei war, vorbereitet: „Ich hatte eine Trillerpfeife mit, aber die kam nicht zum Einsatz“, erklärte sie mit einem Lachen.

Der Kellnerlauf, der diesmal von der Störtebeker Braumanufaktur ausgerichtet wurde, soll in erster Linie Spaß bringen — sowohl für die Beteiligten als auch die Zuschauer. Doch dahinter steckt die Idee, auf den Beruf des Kellners und die damit verbundenen Anstrengungen aufmerksam zu machen.

„Es ist einfach eine schöne Aktion“, sagte Juliane Kowalewski, die für die Brasserie an den Start ging. „Deswegen sind wir bereits zum zweiten Mal dabei und ich muss sagen, dass ich ein bisschen nervös war vor dem Start.“ Gewinner Marcus Brüning, der ein Bierfass erhielt, erwähnt einen weiteren Aspekt: „Die für diese Region besonders wichtige Gastronomie wird in den Mittelpunkt gestellt.“

Zweiter wurde wie im Vorjahr Manuel Mendes (Brasserie) gefolgt von Lisa Trösch (Speicher 8).

 



Miriam Weber

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