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Spätsommerfinale mit vier streichenden Damen

Ahrenshoop Spätsommerfinale mit vier streichenden Damen

Die elfte Saison der Konzertreihe Naturklänge ging am Sonnabend mit dem Berliner Quartetto Tonale zu Ende.

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Zwei Damen des Streichensemble Quartetto Tonale.

Quelle: Uwe Roßner

Ahrenshoop. Mit zarten Tönen ging am Sonnabend am Hohen Ufer in Ahrenshoop die 11. Saison der Naturklänge zu Ende. Über 1000 Konzertgänger erlebten einen gemütlich beschwingenden Kehraus der besonderen, in der Region fest verankerten Konzertreihe. Das aus Berlin stammende Frauenstreichensemble Quartetto Tonale wählte für ihren Freiluftauftritt eingängige Klassiker von Pachelbel, Bach, Ravel, Brahms und Steve Wonder. Das viel beklatschte Zusammenspiel mit den Pianisten Lutz Gerlach und Ulrike Mai endete mit Rod Stewarts Ohrwurm „Sailing“.

Hoch zufrieden zeigte sich Raimund Jennert über das diesjährige Konzertjahr der Naturklänge. „Die Bilanz ist ganz ordentlich“, äußerte sich der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß- Zingst über die rund 3500 Festivalbesucher. „Es hat alles funktioniert“, fügt er hinzu. Mehr als das. Das Konzert am Hohen Ufer habe wie in den Vorjahren die besten Besucherzahlen geliefert. Swimming Piano in Schlemmin sei hervorragend als Klassiker angenommen worden. Bresewitz stieß im Jahreslauf wieder als Veranstaltungsort hinzu und der Abend im Hessenburger Park sei als Premiere ausgezeichnet angekommen. Die Entscheidung, die Naturklänge 2013 erstmals am Hohen Ufer ausklingen zu lassen, sei eine natürliche gewesen. „Open Air hört hierzulande gegen August auf. Wir wollten gern die Reihe unter freiem Himmel ausklingen lassen“, so Jennert. Der zwischen Wustrow und Ahrenshoop gelegene Spielort biete für das Finale die besten Voraussetzung. Eine Fortsetzung in dieser Form sei vorstellbar.

Über den abendlichen Zuspruch freute sich auch Roland Völker. „Wir wollen den Besuchern ein Konzerterlebnis anbieten, das es nirgendwo anders gibt“, so der Ahrenshooper Kurdirektor über die Kooperation mit der Gemeinde Wustrow, dem Tourismusverband und Lutz Gerlach als künstlerischem Leiter. Dafür spreche die einmalige Kulisse des Steilufers wie der abendliche Blick auf die Ostsee.

Gemeinsam werden von Veranstalterseite her die Rahmenbedingungen immer mehr verfeinert. So fielen dieses Mal die Tonqualität, die optimale Beschallung der hinteren Sitzreihen sowie ein fester Container für den Toilettenbesuch angenehm ins Gewicht. Grundweg positiv, so Völker, sei das Votum der befragten Versammelten gewesen — sowohl bei den bundesweit angereisten Stammgästen wie Erstbesuchern.

 

 

Uwe Roßner

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