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Landespokal: Ribnitzer HV träumt vom zweiten Titelgewinn

Ribnitz-Damgarten Landespokal: Ribnitzer HV träumt vom zweiten Titelgewinn

Trainer Meyer stellt sein Team vor, das es im Final Four in Güstrow richten soll

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Ribnitz-Damgarten. Die Handballer des Ribnitzer HV (RHV) fiebern dem Sonntag entgegen. Dann peilen sie im Final Four der jeweils besten vier Herren- und Frauen- Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, die nicht überregional spielen, den Einzug ins Landespokal-Endspiel an. Vor dem Halbfinale in der Güstrower Sport- und Kongresshalle gegen Liga-MV-Liga-Kontrahent Schwaaner SV stellt RHV-Trainer Thilo Meyer (50, Foto rechts) sein Team vor.

 

OZ-Bild
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Michael „Dachs“ Jacobsen (30), Rückraum: „Dachs lebt Handball. Unser Kapitän zeichnet sich durch seine Zuverlässigkeit und große Einsatzbereitschaft aus. Während der langen Verletzungspause von Ben (Meyer/ d. Red.) hat er noch mehr Verantwortung übernommen und viele wichtige Treffer erzielt. Dachs ist sehr torgefährlich und lässt sich auch von Fehlwürfen nicht entmutigen.“

Tobias „Tob“ Kleinecke (28), Torwart: „Tob ist Ur-Ribnitzer. Auch sein Bruder spielt im Verein, und die Mama fiebert auf der Tribüne mit. Tobias handelt aus dem Bauch heraus. Er ist extrem ehrgeizig und kann Mannschaft und Publikum mit seinen ausgelebten Emotionen mitreißen und nach vorne peitschen. Diese Energie und Leidenschaft wird auch am Sonntag wichtig sein!“

Andreas „Vettel“ Lürken (25), Torwart: „Ein ganz anderer Torwart-Typ als Tobias. Vettel ist ein Ruhepol. Er agiert sehr überlegt und zeichnet sich durch seine tolle Technik aus.“

Sebastian „Nuckel“ Nucklies (31), Rückraum/Rechtsaußen: „Einer der wenigen Linkshänder in unserem Team und deshalb besonders wichtig für uns. Nuckel muss uns am Sonntag mit seiner Routine helfen.“

Steffen „Scholle“ Wiegratz, (28), Rückraum/Linksaußen: „Wird uns leider verletzungsbedingt fehlen. Steffen hat tolles Spielverständnis und wurde technisch super ausgebildet. Er wird dem Team wie zuletzt als Motivator und Tippgeber von der Ersatzbank aus helfen.“

Stephan „Sohny“ Sohn (34), Rechtsaußen: „Unser Oldie in der Mannschaft. Sohny ist sehr athletisch, spielt mit viel Dynamik und Einsatz. Diese Stärken und seine Tore von außen brauchen wir, um unser Minimalziel zu erreichen: das Endspiel.“

Uwe Krohn (22), Rückraum: „Uwe hat seine Stärken besonders in der Defensive. Dort spielt er sehr körperbetont und packt entschlossen zu. An seinen guten Tagen ist er vorne torgefährlich.“

Ben Meyer (22), Rückraum: „Wohl der kompletteste Spieler in unserem Aufgebot. Ben kann das Spiel gut lesen, ist sehr athletisch und wurfgewaltig. Leider haben ihn Verletzungen zurückgeworfen. Aber für die Endrunde ist er fit.“

Alexander „Alex“ Dukart (23), Rückraum: „Alex gibt immer Vollgas, kämpft bis zur letzten Sekunde. Oft sucht er entschlossen den Abschluss. Seine Tore werden für uns wichtig sein.“

Erik Peters (28), Rückraum/Linksaußen: „Erik hat immer zum Verein gehalten und nie große Ansprüche gestellt. Sein Zusammenspiel mit Eric Brandt am Kreis ist gut.“

Ronny „Bohne“ Bohnenstengel (30), Allrounder: „Die Stimme der Mannschaft. Findet immer klare Worte. Hilft uns derzeit auch als Physiotherapeut. Auf dem Feld hat er seine Stärken in der Abwehr.“

Eric Brandt (29), Kreis: „Außerhalb des Feldes gehört Eric zu den ruhigen Spielern der Mannschaft. Auf dem Parkett hält er als Organisator im Mittelblock die Abwehr zusammen und gewinnt mit seinen langen Armen viele Bälle. Im Angriff hat er als Kreisspieler eine gute Abschlussquote.“

Stephan „Vossi“ Voss (28), Allrounder: „Vossi gehört zu den Klub-Urgesteinen, spielte wie viele andere schon in unserer Jugendabteilung. Er kann das Spiel gut lesen und ist aufgrund seiner guten Technik fast auf allen Positionen einsetzbar.“

Dmitrij „Dimar“ Nemcinov (21), Allrounder: „Ein ganz ruhiger Typ, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Dimar ist robust und kraftvoll. Er kann flexibel eingesetzt werden – als Feldspieler und sogar im Tor.“

Max Bux (23), Linksaußen: „Max ist relativ neu im Team, hat aber gut Anschluss gefunden. Er ist sehr wissbegierig und ein totaler Beißer in der Verteidigung, der immer nah am Gegner dran ist. Ihn als Gegenspieler zu haben, dürfte ziemlich unangenehm sein.“

Die Bernsteinstädter träumen vom zweiten Titelgewinn nach 2014, als sie sich in einem spannenden Finale vor rund 700 Zuschauern gegen den gastgebenden HSV Grimmen mit 26:25 durchsetzen konnten. Am Montag wird das NDR-Fernsehen in der Sendung „Land und Leute“ ab 18.00 Uhr einen Beitrag zum Final Four ausstrahlen.

Tommy Bastian

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