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Ribnitz-Damgarten Lüdershagen: Dach der Grundschule soll saniert werden
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Lüdershagen: Dach der Grundschule soll saniert werden
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00:00 11.08.2018
Die Thomas Müntzer-Grundschule in Lüdershagen. Die Gemeinde hofft auf Fördermittel für die Dachsanierung. Quelle: Foto: Robert Niemeyer
Lüdershagen

Die Gemeinde Lüdershagen möchte in größerem Stil in die Grundschule investieren. Geplant ist, das Dach zu sanieren, Fenster und den Eingangsbereich zu erneuern. Das teilte Bürgermeisterin Gerhild Balzer jüngst mit. Zuletzt habe es bereits eine Begehung mit einem Planungsbüro gegeben. „Wir müssen nun erstmal sehen, was für eine Hausnummer auf uns zukommt“, sagt Balzer mit Blick auf die Kosten. „Ohne Fördermittel wird es wohl nicht gehen.“

Kosten werden derzeit ermittelt / Kleinere Renovierungsarbeiten in diesem Jahr

Das Dach der Grundschule ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Teilweise ist noch das Originaldach aus dem Jahr 1957 auf dem Gebäude. „Das Dach ist nicht undicht, hat aber keine Dämmung“, sagt Balzer. Auch die Fenster sind seit 1971 nicht ausgetauscht worden. Außerdem fehlt in Sachen Brandschutz ein zweiter Fluchtweg. Die Bürgermeisterin geht von einer Investition in sechsstelliger Höhe aus. „Das werden wir nicht ohne Fördermittel anfassen“, sagt Balzer, die hofft, dass die Sanierungsarbeiten 2020 starten können.

Neue Fliesen, neue Türen

Kleinere, aus eigenen Haushaltsmitteln umsetzbare Arbeiten werden in den aktuellen Sommerferien umgesetzt. Im Obergeschoss wird der Flur neu gefliest. Auch gibt es neue Türen. Gemalert wird ebenfalls. Die Arbeiten seien so gut wie abgeschlossen. Bauabnahme ist am 15. August. „Wir haben dort jetzt ein viel ansprechenderes Bild. Und wir kommen mit unseren Haushaltsmitteln aus“, so Balzer.

20000 Euro investiert die Gemeinde hier aus eigener Tasche. Im kommenden Jahr soll es im Erdgeschoss weitergehen. Auch dort sollen neue Fliesen gelegt und neue Türen eingesetzt werden. Auch hier sind abermals rund 20000 Euro eingeplant. 58 Schüler besuchen die Grundschule Lüdershagen ab dem kommenden Schuljahr. 18 Kinder werden eingeschult. Die Aufnahmekapazität liegt bei 88 Kindern. Zudem wurde die Kapazität des Hortes in Lüdershagen erweitert, und zwar von 18 auf 22 Plätze. „Der Bedarf ist gerechtfertigt“, sagt die Bürgermeisterin. Die Kindertagesstätte „In der kleinen Schule“ wird durch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) betrieben und hat insgesamt nun 60 Plätze, darunter acht für Krippenkinder und 30 für Kindergartenkinder.

Kalkulation verlängert

Die Gemeindevertretung Lüdershagens hat zudem den Kalkulationszeitraum für die Abwassergebühren um ein Jahr verlängert. Eigentlich muss dieses Zahlenwerk alle drei Jahre erneuert werden. Damit einher geht auch eine Anpassung der Abwassergebühren. Doch die Kalkulation, die von der Amtsverwaltung in Barth erstellt worden war, sei teilweise nicht nachzuvollziehen gewesen. Und so bleibt es bei der Grundgebühr von 120 Euro pro Jahr und sogenannter Berechnungseinheit (z.B. eine Wohnung) sowie einem Kubikmeterpreis von 2,51 Euro. „Die Gefahr, im Minus zu landen, ist nicht allzu groß“, sagt Gerhild Balzer. Die ursprünglich geplante Erhöhung der Schmutzwassergebühren liege nur ein paar Cent über dem aktuellen Satz. Bis Ende des kommenden Jahres soll die Schmutzwassergebührensatzung jedoch überarbeitet werden. Die Gemeinde betreibt eine eigene Teichkläranlage, um die sich der Gemeindearbeiter kümmert.

Robert Niemeyer

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