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Ribnitz-Damgarten Marlow: Ärger um Kreisstraße
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Marlow: Ärger um Kreisstraße
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00:00 08.12.2017
Marlow

Die Sanierungsarbeiten auf der Kreisstraße zwischen Dammerstorf und Carlsruhe sind abgeschlossen. „Das haben wir mit Freude zur Kenntnis genommen“, sagte Bürgermeister Norbert Schöler am Mittwoch während der Stadtvertretersitzung. Mit Befremden habe die Verwaltung allerdings festgestellt, dass die Straße nun für den Lkw-Verkehr gesperrt wurde.

Das Problem: Viele Brummi-Fahrer, die beispielsweise zum Überseehafen nach Rostock wollen, würden die Landesstraße 182 als mautsparende Alternative nutzen. Dieser Lkw-Schleichweg führt durch Schulenberg und Marlow sowie Alt und Neu Guthendorf und dann weiter bis nach Bentwisch. Laut Schöler eine enorme Belastung für Anwohner. Mit der Sperrung der A 20 bei Tribsees habe sich die Situation noch verschärft.

Die Stadt hatte gehofft, die neu sanierte Kreisstraße würde für den Lkw-Verkehr freigegeben, was für Entlastung in der Grünen Stadt gesorgt hätte. „Bereits am 19. September haben wir das Fachgebiet Verkehrssicherung und -lenkung beim Landkreis darauf hingewiesen, die Öffnung der K7 nach fertiggestellten Bauarbeiten in Betracht zu ziehen. Der Schriftsatz blieb bis heute unbeantwortet“, so Schöler.

Bei der jüngsten Einwohnerversammlung hatten unter anderem Anwohner von Alt Guthendorf über den Zustand der Ortsdurchfahrt und den Verkehrslärm geklagt. „Mit der nach unserer Auffassung problemlos für den Lkw-Verkehr zu öffnenden Kreisstraße 7 würde sich sowohl für die Ortslage Alt Guthendorf, aber auch für die Stadt Marlow eine gewisse schnelle Entlastung ergeben“, so Norbert Schöler.

Auf Nachfrage der OZ teilte Kreissprecher Olaf Manzke mit, dass nicht vorgesehen sei, dass auf der Kreisstraße die Durchfahrt für Lkw verboten wird. Das entsprechende Schild sei lediglich aufgestellt worden, weil dort gearbeitet wurde beziehungsweise teilweise noch gearbeitet wird. Lkw hätten diese Arbeiten nur behindert. Sobald die Straße komplett fertig ist, werden die Schilder wieder abgebaut, so Manzke.

Warum der Landkreis dies nicht als Antwort auf das Schreiben der Stadt im September mitgeteilt hatte, ließ er offen.

ron

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