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Ribnitz-Damgarten Marlow schafft neue Bauplätze
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Marlow schafft neue Bauplätze
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15:08 26.10.2018
Im Rathaus Marlow fragen immer wieder Interessenten nach einem Baugrundstück. Quelle: Peter Schlag
Marlow

Die Mitglieder der Marlower Stadtvertretung beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig die Aufstellung von zwei Bebauungsplänen. Im Ortsteil Völkshagen soll in der Straße „De Lappen“ ein kleines Wohngebiet mit sechs bis sieben Eigenheimen entstehen. Die Eigentümer hatten bereits vor Jahren ihr Interesse signalisiert, diese Flächen für eine Wohnbebauung zu nutzen. Die Kosten für das Planverfahren tragen sie. Im Ortsteil Alt Steinhorst soll in der Rostocker Straße ein kleines Wohngebiet mit voraussichtlich fünf Eigenheimstandorten entstehen. Potentielle Interessenten für einen Bauplatz dort haben bereits in der Stadtverwaltung Marlow nachgefragt. In beiden Fällen wurden die Planungen mit dem Amt für Raumordnung und Landesplanung abgestimmt, erläuterte Bürgermeister Norbert Schöler (CDU) auf OZ-Anfrage. Bisher zeigte sich das Amt eher zurückhaltend, wenn es um Wohnbauentwicklung in den ländlichen Ortsteilen ging.

Gut ausgebaute Infrastruktur

Man habe dem Amt für Raumordnung und Landesplanung aber plausibel erklären können, dass der Bedarf vorhanden sei, so der Marlower Verwaltungschef. Er habe daran erinnert, dass in der Stadt Marlow und den ländlichen Ortsteilen immerhin um die 300 Unternehmen am Start seien. Von Ein-Mann-Firmen bis hin zu einem so großen Unternehmen wie ScanHaus. In vielen Firmen würden sieben, acht Leute arbeiten. Etliche Arbeitskräfte scheiden in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Arbeitsleben aus, jüngere Leute rücken nach. „Ihnen wollen wir die Möglichkeit geben, sich auf dem Lande in der Nähe ihres Arbeitsplatzes anzusiedeln.“ Im Übrigen, so erläuterte Norbert Schöler weiter, könne die Stadt Marlow bei Bauwilligen mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur punkten. Der Bürgermeister erinnerte unter anderem an die bereits erfolgte Erweiterung der Grundschule und die geplante Erweiterung der Kindertagesstätte Gresenhorst. Überdies freue es ihn, dass die Interessen der privaten Landeigentümer, auf deren Grund und Boden die Wohnhäuser gebaut werden sollen, und die Entwicklungsinteressen der Stadt übereinstimmen.

Edwin Sternkiker

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