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Marlower Sportplatz soll saniert werden

Marlow Marlower Sportplatz soll saniert werden

Konzept sieht Neubau eines Kunstrasenplatzes vor

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Der Marlower Sportplatz ist in die Jahre gekommen und soll saniert werden.

Quelle: Foto: Peter Schlag

Marlow. Der Sportplatz an der Grundschule in Marlow soll grundlegend saniert werden. Rund 1,05 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. „Allerdings wird das Vorhaben nur realistisch umsetzbar, wenn wir mindestens eine Zwei-Drittel-Förderung bekommen“, sagt Marlows Bürgermeister Norbert Schöler.

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Konzept sieht Neubau eines Kunstrasenplatzes vor

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Anträge beim Innenministerium auf eine sogenannte Sonderbedarfsförderung und beim Bildungsministerium auf Mittel aus der Sportstättenförderung sind gestellt. Im September habe es ein erstes Gespräch dazu in Schwerin gegeben, zumindest mit positiven Signalen. Den Eigenanteil von 350000 bis 370000 Euro könne die Kommune stemmen, so Schöler. „Wenn alles gut läuft, rechnen wir 2019 mit der praktischen Umsetzung“, so der Bürgermeister.

Mit der Sanierung des Sportplatzes sollen die Bedingungen für den Schulsport abgesichert bzw. verbessert werden. Auch die BSG Scanhaus Marlow nutzt den Platz ausgiebig. Doch der Platz ist in die Jahre gekommen. „Die Drainage, die in den 70er Jahren eingebaut wurde, ist hin“, sagt Norbert Schöler. Zudem gebe es nur diesen einen Rasenplatz, der aufgrund der Vielzahl von Fußballspielen enorm beansprucht werde. Die Aschenbahn sei in weiten Teilen mit Unkraut überwuchert.

Das Sanierungskonzept sieht deshalb den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes in Kleinfeldformat vor. Der kann für die Fußballspiele der jüngeren Altersklassen und von allen für das Training genutzt werden. Der Großfeldplatz behält seinen Rasen. Um den neuen Kunstrasenplatz soll eine Tartanbahn führen. Auch eine 100-Meter-Sprintbahn mit angeschlossener Weitsprunggrube soll gebaut werden. Während die Sportplatzsanierung wohl erst 2019 etwas wird, soll eine kleinere Maßnahme bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. Das Hortgelände an der Schule soll erweitert werden, inklusive neuer Spielgeräte. 70000 Euro soll die Maßnahme kosten, zu 85 Prozent gefördert über das Infrastrukturministerium.

Im kommenden Jahr soll endlich auch der zweite Bauabschnitt der Ortsverbindungsstraße zwischen Brünkendorf und Bartelshagen I saniert werden. Bereits 2012 waren im ersten Bauabschnitt 1,6 Kilometer Straße saniert worden. Der zweite Bauabschnitt umfasst ebenfalls einen Straßenabschnitt von etwa 1,6 Kilometern Länge. Vor fünf Jahren lagen die Kosten noch bei rund 300000 Euro. Für den aktuellen Abschnitt gehen die Kostenschätzungen aufgrund von Preissteigerungen im Baugewerbe in den vergangenen Jahren von rund 580000 Euro aus. „Ohne Fördermittel wird es auch hier nicht gehen“, sagt Norbert Schöler. Der Antrag ist gestellt, die notwendigen Eigenmittel in Höhe von 190000 Euro sind in der Marlower Stadtkasse vorhanden. „Der Wunsch ist, 2018 zu sanieren. Eventuell wird es aber erst 2019 was.“

Die Straße war in den 1980er Jahren ohne Unterbau mit Asphalt überzogen worden. Entsprechend verschlissen ist die Fahrbahn. Die neue Straße soll einen halben Meter breiter als die bisherige sein.

Fünf Jahre nach der Sanierung des ersten Abschnittes zeige sich hier, dass dort gut gearbeitet wurde. „Nach fünf Jahren sind dort keine Verschleißerscheinungen zu erkennen“, so Norbert Schöler.

Robert Niemeyer

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