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Ribnitz-Damgarten Martin Lange belegt Platz vier bei der Europameisterschaft
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Martin Lange belegt Platz vier bei der Europameisterschaft
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00:03 18.05.2018
Martin Lange, hier bei den Kniebeugen, belegte trotz einiger Schwierigkeiten im Vorfeld der EM einen hervorragenden vierten Platz. Quelle: Foto: Epf
Pilsen/Barth

Mit dem besten Ergebnis seiner Karriere bei einem internationalen Wettkampf ist Martin Lange von den Europameisterschaften im Kraftdreikampf zurückgekehrt.

Der Athlet vom SV Motor Barth belegte im tschechischen Pilsen einen hervorragenden vierten Platz. „Technisch waren meine Versuche allesamt deutlich besser, als je zuvor. Ich habe mich auf jeden Fall weiterentwickelt“, freute sich der 30-Jährige über seine Leistungen.

Denn die waren nicht selbstverständlich. Gemeinsam mit Bundestrainer Dietmar Wolf hatte Lange wenige Wochen vor Beginn der EM entschieden, in seine angestammte Gewichtsklasse bis 105 Kilogramm zurückzuwechseln (OZ berichtete). Das war mit einer deutlichen Gewichtsreduktion und einhergehenden Krafteinbußen verbunden. „Das allein war schon ein Wettkampf für sich“, sagte Martin Lange.

Schon bei der Kniebeuge präsentierte sich der Barther dennoch in guter Verfassung. Einzig der etwas locker sitzende Anzug habe ihm ein paar Probleme bereitet. Letztlich brachte er in dieser Disziplin 340 Kilogramm in die Wertung. „Beim Bankdrücken konnte ich den Gewichtsverlust noch etwas besser kompensieren“, berichtete Lange. Er lieferte „drei blitzsaubere Versuche“ ab. Letztlich standen 250 Kilogramm für ihn im Ergebnisprotokoll. „Da gibt es sicherlich auch noch Spielraum nach oben für den nächsten Wettkampf“, sagte er.

Auch alle drei Versuche im abschließenden Kreuzheben waren gültig. „Das war ganz ordentlich, auch weil ich in der Vorbereitung ab und an Probleme mit der Griffkraft hatte“, meinte Lange, der beim Heben 315 Kilogramm bewältigte. Insgesamt kam er damit auf 905 Kilogramm.

Seine Gegner habe er während des Wettkampfes gar nicht richtig im Blick gehabt. „Erst vor dem Kreuzheben habe ich bemerkt, dass sich einige Favoriten bereits selbst geschlagen hatten und ich auf Rang fünf stand“, erklärte Martin Lange. Dann verkalkulierte sich auch noch ein vor ihm stehender Finne und brachte keinen gültigen Versuch beim Kreuzheben in die Wertung. „Auch so was gehört zum Wettkampf. Und so wurde ich am Ende tatsächlich noch sensationeller Vierter“, freute sich der Motor-Athlet.

Bundestrainer Dietmar Wolf sei mit seinen Leistungen sehr zufrieden gewesen. „Er möchte mich unbedingt in der Nationalmannschaft behalten“, berichtete Lange. Nächstes internationales Ziel sind die Weltmeisterschaften im November in Schweden. „Dann wird es wirklich spannend. Wenn ich gesund bleibe und alles gut läuft, sollte da leistungsmäßig noch deutlich mehr drin sein.“

Zuvor wird Martin Lange aber am 26. Mai in seiner Heimatstadt Barth mit den Kameraden vom SV Motor auf der Wettkampfbühne stehen. Dann wird das Finale in der Bundesliga gegen fünf andere Teams ausgetragen. Die Barther haben die Möglichkeit, zum achten Mal in Folge deutscher Mannschaftsmeister im Kraftdreikampf zu werden.

Marco Schwarz

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