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Ribnitz-Damgarten Motor Barth gewinnt klar in Rostock
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Motor Barth gewinnt klar in Rostock
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00:05 23.10.2017
Rostock

Die Handball-Frauen des SV Motor Barth stehen im Viertelfinale des Landespokals! Der Verbandsligist setzte sich am Sonnabend nach einer starken Teamleistung überraschend klar mit 21:13 (10:4) bei der HSG Uni Rostock durch.

Elaine Thum (r.) war mit zwölf Toren erfolgreichste Werferin für Motor Barth. Quelle: Foto: Marten Vorwerk

Motor-Coach Martin Habermann, dessen Team ohne Wechselspielerin nach Rostock reisen musste, war mehr als zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so dominant spielen. Ich bin sehr stolz. Es war ein verdienter Sieg, der auch in der Höhe in Ordnung geht“, analysierte er.

Die Gastgeberinnen aus Rostock (Tabellensechster der Verbandsliga) konnten nur in den ersten acht Minuten mithalten (Spielstand 2:2). Danach traf der SV Motor Barth dreimal in Folge und zog davon.

Lediglich vier Gegentore ließen die Gäste in den ersten 30 Minuten zu. „Wir haben das Spiel durch unsere gute Deckungsarbeit gewonnen. Die 5-1-Verteidigung klappt schon ziemlich gut. Dadurch haben wir viele Fehler erzwungen“, sagte Habermann.

Im zweiten Durchgang spielte Barth konzentriert weiter und baute den Vorsprung aus. Hinten verteidigten die Gäste stark, vorne fanden sie immer wieder Lücken in der Defensive der HSG. Erfolgreichste Schützin beim nie gefährdeten 21:13 der Bartherinnen war Elaine Thum mit zwölf Treffern. Für das Viertelfinale hofft Trainer Habermann: „Ein Heimspiel in vollbesetzter Halle gegen einen attraktiven Gegner wäre schön.“

Im Ligabetrieb rangiert Motor mit bisher sechs Punkten aus fünf Spielen auf dem fünften Platz und ist damit im Soll. „In den Top-Fünf wollen wir uns in der Saison bewegen. Wir sind im Gegensatz zum Vorjahr (6. Platz/d. Red.) eingespielter“, gibt Habermann als Ziel vor. In der Verbandsliga geht es am 4. November mit dem Heimspiel gegen Einheit Teterow weiter.

SV Motor Barth: Napp – Thum 12/3, Spörle 3, Evert 2, Ratschkowski 2, Heinze 1, Laß 1.

Siebenmeter: HSG 3/3, Barth 5/4

Strafminuten: HSG 10, Barth 2

Marten Vorwerk

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