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Müde Triner freuen sich über unerwarteten Sieg

Sport Müde Triner freuen sich über unerwarteten Sieg

Die Landesliga-Kicker besiegten Verbandsligist FSV Bentwisch überraschend mit 3:2. Am Vormittag waren die Triner noch in den Marlower Bergen laufen gewesen.

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Der sonstige Torwarttrainer Egon Blödow vertrat diesmal Cheftrainer Olaf Schubert.

Fußball — Im zweiten Testspiel in der Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison feierte der SV Rot-Weiß Trinwillershagen den ersten Sieg. Und was für einen! Gegen den FSV Bentwisch, im Vorjahr Tabellendritter in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und im Pokalhalbfinale nur knapp dem FC Hansa Rostock unterlegen (2:3), gewannen die Triner nach einer tollen Mannschaftsleistung mit 3:2 (1:0). Doppelter Torschütze war Mittelfeldspieler Tobias Semrau (25., 76.). Den dritten Treffer erzielte Stürmer Steven Kozlowski (79.). „Schön, dass wir gewonnen haben, aber der Ergebnis spielt nur eine Nebenrolle. Wichtig ist, dass sich die Spieler auspowern. Das haben sie getan“, lobte Interimstrainer Egon Blödow. Der sonstige Torwarttrainer, ein Triner Urgestein, vertrat diesmal Cheftrainer Olaf Schubert, der im Urlaub weilt.

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Der sonstige Torwarttrainer Egon Blödow vertrat diesmal Cheftrainer Olaf Schubert.

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Etwa 60 Zuschauer auf dem Sportplatz am alten Park sahen eine feldüberlegene Bentwischer Elf, der vorne über weite Strecken die Ideen fehlten. Die Triner Abwehr um die Innenverteidiger Sven Siems und Maik Berndt sowie die Außenverteidiger Thomas Brock und Kevin Herrmann ließ wenig anbrennen. Torwart Florian Hermann musste kaum eingreifen. „Wir hatten viel Ballbesitz, aber die Fehlerquote war zu hoch“, haderte Bentwisch-Trainer Michael Küppers. Auch auf Gäste-Seite vertrat der Co-Trainer seinen im Urlaub weilenden Chef Holger Scherz.

Die Triner verengten geschickt die Räume und setzten gefährliche Nadelstiche nach vorne. Die Führung erzielte Tobias Semrau aber wie aus dem Nichts. Bentwischs Außenverteidiger Quan Vu Minh hatte den Ball schon sicher, vertändelte ihn aber am eigenen Strafraum. Semrau drehte sich einmal um die eigene Achse und schob das Leder aus knapp 16 Metern mit dem schwächeren rechten Fuß ins Tor, 1:0 (25.). Fortan agierten die Randrostocker ungeduldig, ja beinahe etwas verunsichert. Die Fehler häuften sich. Steven Kozlowski (26., 45.) und Kapitän Robert Bollhagen (43.) vergaben die besten Triner Gelegenheiten, um auf 2:0 zu erhöhen.

In der zweiten Hälfte begann Karsten Peters anstelle von Florian Hermann im Triner Tor. Bentwisch wechselte gleich acht Mal. Die Gäste übernahmen wieder das Zepter. Doch am Triner Strafraum war meistens Endstation. Erst nach einem Freistoß, den Sven Siems unglücklich ins eigene Tor abfälschte, kam der Favorit zum Ausgleich (62.). Bei den Trinern wurden die Beine schwerer. Sie waren am Vormittag noch im Marlower Wald laufen gewesen. „Da ging es ordentlich bergauf und ab“, beschrieb Egon Blödow. Die Rot-Weißen beschränkten sich auf Defensivaufgaben. Bis zur 76. Minute: Dann gab es Freistoß für die Gastgeber. Zeit zum Durchatmen dachten viele Zuschauer. Nicht so Tobias Semrau. Der Linksbeiner schlenzte den Ball aus etwa 20 Metern halbrechter Position über die Mauer zum 2:1 ins Netz. Drei Minuten später nutzte Steven Kozlowski einen weiteren individuellen Fehler der FSV-Abwehr und traf zum 3:1 (79.). In der Schlussphase gelang den Bentwischern nur noch der 2:3-Anschlusstreffer durch einen Kopfball des eingewechselten Lucas Leutert (85.).

„Zehn Minuten länger hätte das Spiel nicht gehen dürfen, denn am Ende waren wir stehend K.o.“, betonte Trin-Coach Egon Blödow. Sein Gegenüber Michael Küppers wollte das Resultat nicht überbewerten:

„Das Ergebnis hat wenig Aussagekraft. Die Beine sind schwer. Dennoch hat mir der letzte Wille gefehlt, wenigstens ein Unentschieden zu erreichen.“

Aufstellung
SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Florian Hermann (46. Karsten Peters) — Kevin Herrmann (64. Robert Heuer), Sven Siems, Maik Berndt, Thomas Brock — Tobias Semrau, Jörn Füsting, Robert Bollhagen, Sascha Cummerow (56. Christian Puziak) — Robert Heuer (56. Paul Tapeser), Steven Kozlowski.
Wichtig ist, dass sich die Spieler auspowern.“Trins Interimstrainer Egon Blödow

 

Tommy Bastian

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