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Nach der Insolvenz: Azubis finden neue Stellen

Ribnitz-Damgarten/Barth Nach der Insolvenz: Azubis finden neue Stellen

Sechs Auszubildende der Schiffsanlagenbau Barth GmbH, die Ende 2015 Insolvenz anmeldete, sind von Firmen aus der Region übernommen worden. Für die knapp 100 weiteren Mitarbeiter sieht es dagegen schlecht aus.

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Dennis Dommack (l.)und Hannes Lange können ihre Ausbildung bei der Schiffswerft Barth fortsetzen. Sie waren zuvor Azubis bei der insolventen Schiffsanlagenbau Barth BmbH.

Quelle: Anika Wenning

Ribnitz-Damgarten/Barth. Gute Nachrichten für die sechs Auszubildenden der Schiffsanlagenbau Barth GmbH (Vorpommern-Rügen), die Ende vergangenen Jahres kurz vor Weihnachten Insolvenz anmelden musste. Alle sechs können ihre Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker in der Region fortsetzten. Seit dem 1. März sind zwei Lehrlinge bei der Schiffswerft Barth (SWB), zwei bei TAB Maschinen- und Stahlbau in Barth, einer bei der Ribnitzer Metallverarbeitung und einer beim Stahl-Bau Ribnitz beschäftigt.

Die Perspektiven für die knapp 100 SAB-Mitarbeiter sehen dagegen weniger rosig aus. Nach Auskunft des Geschäftsführers der IG Metall Rostock-Schwerin, Stefan Schade, ist allen Mitarbeitern gekündigt worden. „Derzeit sind noch etwa 30 Mitarbeiter vor Ort. Die Ausproduktion der letzten Aufträge läuft noch bis Ende Mai. Dann ist endgültig Schluss.“

Nur vier Mitarbeiter haben eine neue Stelle

Sylke Turner, Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Ribnitz-Damgarten, sieht vor allem bei den älteren Mitarbeitern das Problem. „Elf Mitarbeiter sind älter als 60 Jahre. Sie haben ein Leben lang für diese Firma gearbeitet und stehen plötzlich vor dem Nichts. Das ist schon sehr schlimm“, meint Turner.

Von den knapp 100 Mitarbeitern hätten sich bislang 25 arbeitslos und 30, deren Verträge zum 1. April oder 1. Juni enden, arbeitssuchend gemeldet. Sechs Mitarbeiter hätten eine Weiterbildung begonnen und nur vier eine neue Stelle gefunden.

Von Niemeyer, Robert

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