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Nach fünf Jahren Pause wieder Flugplatzfest

Barth Nach fünf Jahren Pause wieder Flugplatzfest

Das Barther Kulturjahr – Ein Blick in den Kalender

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Kinderprinz Ben I. und Kinderprinzessin Hanna I. erwarten zum Kinderfasching am Sonntag viele Mädchen und Jungen.

Quelle: Foto: Volker Stephan

Barth. Der Barther Veranstaltungsplan für 2018 ist jetzt schon recht gut gefüllt. Er soll fortlaufend konkretisiert werden.

Die drei großen Veranstaltungshöhepunkte der Sommermonate werden das 190. Kinderfest mit Königstreffen am 29./30. Juni, die 25. Segel- und Hafentage vom 2. bis 5. August sowie das Sportfest „Barth bewegt sich“ vom 24. bis 26. August sein.

Ausrichtungsort der beiden letzteren Veranstaltungen war immer das Hafengebiet – und hier seit dem Abriss der Fischfabriksruine im Jahr 2006 vor allem die dadurch frei gewordene Fläche. Genau auf der will aber Projektentwickler und Bauherr Michael Budzinski sein „Vinetarium“ errichten, das mit seinen Sport-, Fitness- und Kultureinrichtungen eine touristische Bereicherung für Barth als Erholungsort wäre. „Ich rechne mit dem Baubeginn im Monat Juni/Juli. Anschließend wird das Gelände definitiv nicht mehr für die Öffentlichkeit nutzbar sein“, teilte er auf Anfrage mit. Für die Segel- und Hafentage würde das bedeuten, mit dem Schaustellermarkt und den Fahrgeschäften auf den Bereich vom Platz der Freiheit über die Hafen- und Fischerstraße bis zum Marktplatz auszuweichen.

Wunschgelände von Peter Thum, dem Hauptorganisator des Sportfestes, wäre der gepflasterte Hafenplatz. Nur als Notvariante käme für ihn der neue Wirtschaftshafen infrage. „Dort hätten wir zwar jede Menge Platz, würden aber höchstwahrscheinlich ganz unter uns bleiben. Unser Anliegen besteht darin, auf unsere sportlichen Angebote aufmerksam zu machen.“ Er sieht kein Problem darin, den Hafenplatz für die Strandballturniere für einige Tage mit Sand aufzufüllen. „Wenn die gepflasterte Fläche zuvor mit Planen abgedeckt wird, lässt sich der Sand ohne Rückstände wieder entfernen“, so sein Vorschlag.

Nach fünfjähriger Abstinenz soll es im Sommer auf dem Ostsee- Flughafen wieder ein Flugplatzfest geben. „Am 14. Juni werden wir unseren Besuchern vom Vormittag bis zum Abend ein vielseitiges und unterhaltsames Geschehen bieten“, kündigte Geschäftsführer Jan Hufnagel an. Geplant sind Rundflüge, Flugzeugbesichtigungen und Aktionen der Fallschirmsportler vom hier ansässigen Club Skydive Ostsee, Spiel- und Imbissstände sowie Attraktionen Barther und regionaler Anbieter. Leider müssen die Barther und die Gäste der Stadt in diesem Jahr auf die traditionellen Sommerkonzerte in der Kirche St.

Marien verzichten. Auch die Buchholz-Orgeltage sind ersatzlos gestrichen worden. Grund sind die langfristig geplanten Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Kirchenschiff. Dafür dürfen sich die Liebhaber sakraler Musik auf das „Oster-Oratorium“ von J. S. Bach freuen. „Wir werden es am 8. April um 18 Uhr in St. Marien aufführen“, kündigte Organistin Katrin Bethge an. Einzelne Sommerkonzerte wollte sie ebenfalls nicht völlig ausschließen.

Die nächsten Veranstaltungen in Barth sind der Rosenmontagsball am 12. Februar (20 Uhr) und der Kinderfasching am 11. Februar (15 bis 17 Uhr), für die noch Karten erhältlich sind. Die übrigen Veranstaltungen des Barther Carneval Clubs sind ausverkauft.

Nach Auffassung von Heyko Mews, Sachgebietsleiter im Rathaus, sollten auch einige zusätzliche Höhepunkte Abwechslung in das kulturelle Leben der Stadt bringen. Das gefeierte Konzert von Heinz-Rudolf Kunze Mitte Januar war schon mal ein gelungener Auftakt. Hinsichtlich derartiger Glanzlichter verfügt der Kulturverantwortliche über konkrete Vorstellungen. So zählte er in seiner Wunschliste einen Auftritt des Wossidlo-Ensembles am Hafen sowie ein Rockkonzert mit Coverband auf der Freilichtbühne auf. Zurzeit schwebt über solchen „Extras“, die Barth gut zu Gesicht stehen würden, die noch nicht geklärte Frage der Finanzierung. Letztlich wird es eine Entscheidung der Stadtvertretung sein, die Mittel dafür freizugeben.

Volker Stephan

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