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Ribnitz-Damgarten Jetzt ist es amtlich: Bürgermeister ernannt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Jetzt ist es amtlich: Bürgermeister ernannt
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16:50 29.11.2018
Dr. Stefan Kerth (l.) überreichte seinem Nachfolger, dem neuen Barther Bürgermeister Friedrich Carl-Hellwig, ein Steuerrad. Quelle: Anika Wenning
Barth

Bei der Stadtvertretersitzung im Rathaussaal in Barth wurde es am Mittwochabend voll und es mussten Stühle organisiert werden, damit alle Besucher einen Sitzplatz hatten. Friedrich-Carl Hellwig wurde zum neuen Bürgermeister ernannt. Der 52-Jährige nutzte die Gelegenheit, um sich zu bedanken. „Ich möchte mich bei der Mehrheit der Wähler bedanken, die mir ihr Vertrauen ausgesprochen haben und bei denen, die mich überhaupt erst ermutigt haben, diesen Schritt zu gehen.“ An seiner Aussage, dass er die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Stadtvertretung und Verwaltung stärken wolle, halte er fest, sagte Friedrich-Carl Hellwig, der noch einmal den fairen Wahlkampf und das Engagement der drei Mitbewerber, Karoline Preisler, Mario Galepp und Martin Maak, lobte. Ein ganz besonderer Dank ging an die Kollegen im Rathaus, die in der Zeit das Wahlkampfes alles aufgefangen hätten. Mit Blick auf die Wochen zwischen der Wahl am 4. November und der Ernennung zum Bürgermeister, erklärte er: „Meine Arbeit als Bürgermeister hat in Teilen ja schon begonnen, es war ein leichter und sanfter Übergang und ich freue mich jetzt auf die Aufgaben, die nun auf mich zukommen.“

Sein Vorgänger, der neue Landrat Dr. Stefan Kerth, gratulierte dem neuen Bürgermeister und schenkte ihm ein Steuerrad. „Bei meiner Ernennung habe ich dieses Steuerrad überreicht bekommen und ich dachte, dass es eine schöne Geste ist. Vielleicht entwickelt sich daraus ja eine Tradition, die auch in Zukunft immer weitergeführt wird.“ Im Vorfeld an die Stadtvertretersitzung hatte die SPD-Fraktion gegenüber der OZ betont, dass sie schon im Wahlkampf hinter Friedrich-Carl Hellwig gestanden hätten und sich auf eine Zusammenarbeit freuen würden.

Park-Ärger bleibt Dauerthema

Neben der Ernennung des Bürgermeisters stand ein Dauerthema auf der Tagesordnung: die Parksituation in der Baustraße. Bereits im vergangenen Jahr hatte die erste Ankündigung, sowohl in der Straße als auch auf dem Parkplatz in der Baustraße, Gebühren zu erheben, bei den Anwohner für Protest gesorgt. Die Stadtvertreter sollten nun am Mittwochabend darüber abstimmen, ob Bewohnerparken eingeführt wird. Gegen eine Gebühr von 30 Euro könnten Anwohner in diesem Fall einen Bewohnerparkausweis beantragen, der ein Jahr gültig ist. Doch die Beschlussvorlage wurde nach Kritik mehrerer Stadtvertreter zurück an die Ausschüsse verwiesen.

So erklärte Lothar Wiegand (Die Linke), dass man in der Fraktion „Die Linke“ das Thema erörtert habe und sich einig sei, dass man mit dieser Art der Gebührensatzung nur noch mehr Durcheinander schaffen würde. „Wir sind der Meinung, dass es viel wichtiger ist, für die Stadt Barth ein Parkleitsystem für Touristen und eine einheitliche Parkgebührenordnung für die ganze Stadt zu schaffen, statt für jede einzelne Straße eine Ordnung einzuführen“,erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Peter Hermstedt sprach sich grundsätzlich für das Bewohnerparken aus. „Das ist überall üblich, zum Beispiel auch in Stralsund, Rostock und in Zingst und für die Einwohner bedeutet es auch ein Stück Lebensqualität, wenn sie nicht fünf Mal um den Block fahren müssen bis sie einen Parkplatz haben.“ Kritisch sah er, dass man in diesem Fall auf die Beschwerde einzelner reagiere und dass dies eventuell weitere Beschwerden nach sich ziehen würde. Stattdessen sollte man ein Gesamtparkkonzept für die Stadt entwickeln. „Sonst haben wir einen Flickenteppich“, sagte Peter Hermstedt. Auch Friedrich-Carl Hellwig erklärte am Donnerstag gegenüber der OZ, dass er Bewohnerparken grundsätzlich zwar befürworte, es aber sinnvoll sei, ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Stadtpräsident Ernst Branse appellierte daran, mit Hochdruck an einer Lösung zu arbeiten.

Anika Wenning

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