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Ribnitz-Damgarten Neuer Putz fürs Bürgerhaus
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Neuer Putz fürs Bürgerhaus
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14:30 26.09.2018
An der ehemaligen Fritz-Reuter-Schule in Barth, dem zukünftigen Bürgerhaus, haben die Außenputzarbeiten begonnen. Quelle: Anika Wenning
Barth

Preissteigerungen im Baugewerbe haben die Arbeiten an der ehemaligen Fritz-Reuter-Schule, dem zukünftigen Bürgerhaus in Barth (Vorpommern-Rügen), erneut weiter verzögert. „Wir mussten erst einmal das zusätzliche Geld organisieren. So etwas zieht sich hin, aber jetzt konnten wir endlich mit den Außenputzarbeiten beginnen“, berichtet Bauamtsleiter Manfred Kubitz. „Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein, damit wir dann auch das Gerüst abbauen können.“ Schließlich koste auch das Geld.

Bauverzögerung durch Kostensteigerung

Im Anschluss würden die Putzarbeiten im Gebäude erfolgen. Allein die Kosten für die Putzarbeiten innen und außen würden bei rund 195 000 Euro liegen. Das seien rund 50 000 Euro mehr als bei der Kostenschätzung. „Die Preise sind enorm gestiegen. Das war so nicht abzusehen“, erklärt Manfred Kubitz. Bei der ersten Ausschreibung hätten die Angebote sogar noch einmal 20 000 Euro über dem jetzigen Angebot gelegen. „Deshalb mussten wir noch einmal eine Ausschreibung machen, bei der die Angebote zwar immer noch höher lagen als geplant, aber immerhin etwas niedriger waren als beim ersten Mal.“

Eröffnung war im Frühjahr 2017 geplant

Im Anschluss an die Putzarbeiten müssten unter anderem die Arbeiten für Heizung und Sanitär ausgeschrieben werden. „Wir hoffen, dass wir mit der derzeitigen Kostenplanung hinkommen. Vor Herbst nächsten Jahres werden wir aber nicht fertig sein“, sagt der Leiter des Bauamtes. Als die Arbeiten im Januar vergangenen Jahres an der ehemaligen Reuter-Schule begonnen haben, war man noch von einer Eröffnung des Bürgerhauses im Frühjahr/Sommer diesen Jahres ausgegangen. Bereits im August vergangenen Jahres musste allerdings eine Zwangspause auf der Baustelle eingelegt werden (die OZ berichtete). Auch hier lagen die Angebote der Firmen deutlich über der ursprünglichen Kosten-Planung.

2,9 statt 2,1 Millionen Euro

In das neue Bürgerhaus sollten ursprünglich 2,1 Millionen Euro investiert werden, von denen 1,6 Millionen Euro aus dem Stadtsanierungstopf des Städtebauförderprogramms stammen. Bereits im August vergangenen Jahres war klar, dass der Bau schon zu diesem Zeitpunkt 350 000 Euro mehr kosten würde. Die jüngste Kostenschätzung geht sogar insgesamt von mehr als 2,9 Millionen Euro aus. „Das Problem ist, dass man bei so einem großen Projekt sehr langfristig planen muss, gerade wenn man Fördermittel benötigt“, sagt Bauamtsleiter Manfred Kubitz. So stamme die erste Kostenschätzung, die noch von 2,1 Millionen Euro ausging, aus dem Jahr 2015. Schon zum Baubeginn Anfang vergangenen Jahres sei diese Zahl nicht mehr realistisch gewesen. „Wir hinken einfach immer hinterher, weil es seine Zeit braucht, die Förderanträge zu schreiben, die dann natürlich noch geprüft werden müssen“, so Kubitz.

Angebote für Einheimische und Touristen

Nach der Fertigstellung wird es im Bürgerhaus für Einheimische und Touristen verschiedene Angebote geben. So werde neben der Stadtinformation auch die Bücherei und das Kulturhaus HdW in das Gebäude einziehen. Zudem wird es im Dachgeschoss einen Veranstaltungsraum mit bis zu 250 Plätzen geben.

Anika Wenning

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