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00:00 12.03.2013

ch in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Die Kapazität des Fischland- Darß-Zingst in der Saison ist schon überschritten. Hat einer der Durchstichbefürworter schon mal die Bürger der Gemeinden gefragt, die es betreffen würde, wie sie dazu stehen. Und: Allein mit dem Durchstich ist es nicht getan. Deiche müssten weiter erhöht werden. Ich meine, es sollte zu dieser Frage einen Bürgerentscheid geben. Klaus-Peter Steinicke, Ahrenshagen

Schiffsbrücke hat geringe Folgekosten Zum selben Thema:

Seit Jahren wird immer wieder über einen Durchstich von der Ostsee zu den Boddengewässern diskutiert. Warum einen Durchstich? Gibt es andere Varianten? Ja die gibt es. Vor Monaten hat ein Fachmann vom Darß den Vorschlag einer Anlage zum Transport der Schiffe über Land vorgeschlagen. Diese Variante kostet nur einen Bruchteil, greift kaum in die Umwelt ein, denn es findet kein Wasseraustausch zum Bodden statt und eine Brücke über die L 21 ist nicht notwendig. Es gibt nur geringe Folgekosten, weil eine Versandung des Durchstichkanals nicht stattfindet. Diverse Gutachten wurden bisher erstellt , aber leider nur über Durchstichvarianten. Gibt es ein Gutachten über Alternativen? Eine Expertengruppe ist dringend notwendig, um dieses Problem optimal zu realisieren.

Ich schlage den Stadtvertretern von Ribnitz-Damgarten vor, den Oberländischen Kanal in Polen, zirka 80 Kilometer hinter Danzig, zu besuchen. Dort werden seit 150 Jahren Schiffe auf Schienen kilometerweit bei einem Höhenunterschied von 100 Metern über Land gezogen. Der Transport über Schienen ist wesentlich schneller und kostengünstiger als das Schleusen der Schiffe.

Ernst Fischer, Ribnitz-Damgarten

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