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Vorpommern Ribnitz-Damgarten OZ LESERBRIEFE
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00:00 13.03.2013

ch die Bevölkerung an der südlichen Boddenküste einen kurzen und direkten Weg in die Ostsee. Aktuell scheint es mal wieder an der Zeit, das Thema neu aufzukochen und durchzukauen. Als regelmäßiger Besucher der Region und gelegentlicher Leser Ihrer Zeitung beschäftigen mich dazu folgende Fragen. Wer erlaubt es demokratisch gewählten Volksvertretern wie Landräten und Bürgermeistern, den ebenfalls demokratisch festgestellten Bürgerwillen der Einwohner von Wustrow und Dierhagen zu ignorieren? 1999 haben sich die Einwohner beider Gemeinden gegen einen Durchstich ausgesprochen. Wahrscheinlich haben solche Bürgermeinungen ein Verfallsdatum, oder warum stellt man diese Beschlüsse in Frage? Haben die Durchstichverfechter eigentlich mal die Wassertiefen im Permin zur Kenntnis genommen? Einen Durchstich ohne Schleusen zu realisieren, erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich. Ein Seezeichen muss aus der Dünenlandschaft wegen der nächsten Jahrtausendflut verschwinden. Wird die Küste sicherer wenn man die Deiche zerlegt? Um es klar zu sagen: Ich freue mich über jeden Arbeitsplatz, der in Ihrer Region entsteht und den Menschen die Möglichkeit gibt, mit einen guten Einkommen sicher in der Region leben zu können. Die Häfen in der südlichen Boddenregion sind inzwischen sehr schön, aber durch ein paar zusätzliche Boote aus der Ostsee werden hier keine Ganzjahresarbeitsplätze entstehen. Als gelegentlicher Wassersportler und Urlauber in Ihrer Region sage ich: „Lasst endlich den Bagger zum Nothafen Darßer Ort anrücken, damit die kostengünstigste Lösung für die Sicherheit auf See schnellstmöglich realisiert wird.“

Andreas Perlwitz, Brandenburg Tribsees hat nichts gegen Sanierung in Bad Sülze Zur Berichterstattung um die mögliche Schließung einer der Grundschulen im Amt Recknitz-Trebeltal und die Proteste der Tribseeser:

Eine kleine Anmerkung zu einem Artikel, der kürzlich in der OZ gedruckt wurde, bezüglich der Grundschule Bad Sülze. Ich wollte nur richtig stellen, dass die Tribseeser nie etwas gegen die Sanierung der Grundschule Bad Sülze hatten (wie von Ihnen angemerkt), sondern wir Tribseeser wollten verhindern, dass eine der drei Grundschulen im Amtsbezirk geschlossen wird. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich finde es unfair, dass jetzt die Tribseeser Bürger so hingestellt werden, als ob diese jetzt dran Schuld wären, wenn die Grundschule Bad Sülze nicht saniert wird. Wir haben für den Erhalt aller drei Grundschulen gekämpf und werden es auch weiterhin tun.

Katja Grasmann, per EMail

OZ

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