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„Ein Ziel haben wir Kreistagsmitglieder fest vor Augen. ,47 Prozent‘ heißt die Zielmarke, die wir uns für die Kreisumlage gesteckt haben“, so Andreas Kuhn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Vorpommern-Rügen für seine Fraktion.

reas Kuhn, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Vorpommern-Rügen für seine Fraktion. Nun ist wider besseren Wissens in einer „Hauruck-Aktion“ dieses Ansinnen im Kreisausschuss durchgedrückt worden und wird als Wohltat für die Gemeinden verkauft.

Doch der Bürger wird davon nichts merken, denn diese Ersparnis wird voll in der Schuldentilgung landen. Nachdem alle anderen Ausschüsse mit „Schmerzen“ eine Kreisumlage von 48 Prozent zustimmten und damit unter anderem auch freiwilligen Leistungen wie zum Beispiel 100 000 Euro für Kulturförderung, wird jetzt ein Haushaltsentwurf vorbereitet, der eine Schuldenerhöhung von 1,5 Millionen Euro beinhaltet und bereits um vom Finanzausschuss akzeptierte freiwillige Leistungen gekürzt. Damit ist die Verschuldung höher als im Vorjahr und allen Beteiligten bewusst, dass ein nicht genehmigungsfähiger Haushalt in Vorbereitung ist. Spätestens im Sommer kommt dann die kommunale Aufsicht, kippt den Haushalt und wird die Streichliste bei den freiwilligen Aufgaben ansetzen. Wenn dann zum Beispiel die 800 000 Euro für die Schülerbeförderung gestrichen wird, ist ein großer Aufschrei zu erwarten! Das nur, damit die Mehrheitsfraktion einen kleinen Sieg feiern kann?

Michael Schmidt, Zingst Politische Haltung an der Garderobe abgegeben Zu „SPD-Mitglieder treten aus“:

Heute so und morgen so. Im Gegensatz zum Wetter, wo man nur die falsche Kleidung an hat, ist es beschämend, seine politische Haltung an der Garderobe abzugeben. Es stößt bei mir auf Unverständnis, dass diese Personen alle die Menschen unserer Stadt, die den Bürgermeisterkandidaten Frank Ilchmann als Bürgermeister gewählt haben, beleidigen. Die politische Haltung in die Entwicklung unserer schönen Stadt einzubringen, wäre ehrlicher.

Heinz Lieckfeldt, Ribnitz-Damgarten Muss man Gutmenschen einfach glauben?

Zu „Bagger im Bodden“ (OZ 21. März):

Ingolf Stodian hält wenig von der Idee eines künstlichen Zuganges vom Bodden in die Ostsee. Ich halte wenig von Ingolf Stodian, der nicht etwa nur seine Meinung äußert, sondern als Mitarbeiter des Nationalparkamtes sich als Experte und selbsternannter Gutmensch hinstellt. Wer an seinem Gutachten zweifelt, ist als Vandale gegen Natur und Umwelt entlarvt. Allerdings fehlt jeglicher Nachweis für die angeblich unausweichliche Algenexplosion in der Ostsee. Man muss den Gutmenschen einfach glauben, weil sie ja Experten sind. Als solche haben sie vor dem Bau des Rostocker Kohlekraftwerkes vorhergesagt, dass der Wald der Rostocker Heide entlaubt, die Strände zwischen Warnemünde und Dierhagen wegen der giftigen Abgase entvölkert und die Fische in der Warnowmündung gebraten würden. Die gleichen Experten verlangen vehement den Ausbau von Sonnenstrom und Windkraft als regenerierbare Energiequellen, um dann bei der Umsetzung die Windräder als Kranichhäcksler und die Solarkollektoren als Bodenversiegelungsmaßnahme zu bekämpfen. Ja, bis 1395 gab es keinen künstlichen Boddendurchstich am Permin, sondern den südlichen Mündungsarm der Recknitz. Damals sind keine Fische in Bodden tot umgefallen und es gab auch keine Algenexplosion in der Ostsee.

Dietrich Spreemann, Ribnitz-Damgarten

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