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Ortsunkundige können Musikschule in Ribnitz schwer finden

Ribnitz-Damgarten Ortsunkundige können Musikschule in Ribnitz schwer finden

Ein Hinweisschild ist erneut abgelehnt worden. Nun will der Förderverein über eine Alternative nachdenken.

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Vorstandsvorsitzender Ralph Arand, Finanzerin Ulrike Meier, Cellolehrerin Luitgard Schwarzkopf, Klavierlehrerin Hildegard Enders, Schulleiter Ingolf Luck und Gitarrenlehrer Udo Steltner (v.l.).

Quelle: Claudia Haiplick

Ribnitz-Damgarten. Um die Kreismusikschule in Ribnitz-Damgarten zu finden, muss man sich in der Stadt auskennen. Kein Schild, kein Hinweis gibt es. Seit Jahren kämpft die Musikschule für eine Ausschilderung. Auf der Jahreshauptversammlung des Musikschulfördervereins berichtete Ralph Arand von der letzten Ablehnung. „Unser Widerspruch wurde abgeschmettert. Wir haben uns sehr bemüht, ein Weghinweisschild im Bereich der Stadt Ribnitz zu bekommen. Leider vergebens“, so der Vorsitzende des Fördervereins.

Wie dennoch auf die Musikschule in der Bernsteinstadt hingewiesen werden könne, darüber wird sich der Förderverein jetzt Gedanken machen.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde über Projekte, Aktivitäten, Erreichtes und Vergebliches in 2013 berichtet. So unterstützte der Förderverein die Arbeit der Musikschule durch den Kauf von Noten und Instrumenten, organisierte den Transport von Klangkörpern und Musikschulensembles zu zahlreichen Auftritten. Der Verein besorgte einen Rasentraktor für die Pflege des Außenbereichs und ließ eine alte Sitzbank als zweite Parkbank aufarbeiten, um Eltern und Großeltern bei schönem Wetter die Möglichkeit zu geben, draußen auf ihre Kinder zu warten. Die Cello-Gruppe und das Musikschulschulorchester wurden zudem finanziell bei ihren Workshop-Wochenenden unterstützt.

Trotz aller Erfolge wurde 2013 erneut nicht geschafft, eine Elternvertretung zu gründen. Mitstreiter konnten nicht gefunden werden.

Für Vorschläge und Ideen, wie die Musikschule weiter in musikalischer Hinsicht unterstützt werden kann, ist der Förderverein dankbar. So gibt es bereits erste Überlegungen, einen zweiten Flügel für den Saal anzuschaffen. Auch wird über eine Anschubfinanzierung für den Aufbau einer neuer Tanzgruppe nachgedacht.

Was den dringenden Wunsch von Musikschulleiter Ingolf Luck und seiner Kollegen anbelangt, das Musikschulgebäude den Vorgaben in puncto Schallschutz baulich anzupassen, stellte Arand klar: „Ins Gebäude selbst zu investieren, ist nicht die Aufgabe des Fördervereins. Wir können derartige Vorhaben lediglich mit anschieben.“

Eine akustische Trennung der Schulungsräume brennt Luck auf den Nägeln. Es würde eine wesentliche Erhöhung der Arbeitsplatzqualität bedeuten. Allein einen Raum entsprechend herzurichten, würde rund 5000 Euro kosten. Der Schulträger, der Landkreis Vorpommern-Rügen, habe aber zurzeit kein Geld dafür. Auch gibt es im Gebäude zu wenige Schulungsräume. „Eine Erweiterung ließe sich problemlos anbauen. Aber auch hierfür fehlt das Geld“, so Luck. Ein Angebot für eine bauliche Erweiterung hat er sich schon mal geben lassen.

 



Claudia Haiplick

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