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Ribnitz-Damgarten Ostseebad drückt aufs Tempo
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ostseebad drückt aufs Tempo
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15:50 16.05.2018
Für die Sanierung des Wustrower Hafens wurde eine millionenschwere Förderung zugesagt. Quelle: Ernst Fischer
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Wustrow

Wenn es mal schnell gehen soll, erreicht Wustrow derzeit oft vor anderen Kommunen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst die Zielflagge. So beginnt der Ausbau des Breitbandes im Bereich des Amtes Darß/Fischland in dem Ostseebad. Und gerade erst konnte eine millionenschwere Förderung für den die Sanierung des Hafens vermeldet werden. Bürgermeister Daniel Schossow (SPD) denkt schon viel weiter: Straßenbau, Kreisverkehr in Höhe des Discounters, Rettungszentrum; dazu eine Strandpromenade und Bau eines Planetariums als Ersatz für die wegfallende Einrichtung in der einstigen Seefahrtschule sind die nächsten Aufgaben für die Allgemeinheit. Dann will Schossow in den Wohnungsbau einsteigen. „Ich habe eine Lösung gefunden“, wie er Beschränkungen aus dem Raumentwicklungskonzept des Landes umgehen kann. In Dierhagen dagegen hatte Bürgermeisterin Christiane Müller (Linke) zuletzt mehrfach die Grenzen des Programms beklagt.

Tempo aufgenommen

Dass in Wustrow das Entwicklungstempo in den vergangenen vier Jahren Fahrt aufgenommen hat, will Schossow nicht allein sich und der Gemeindevertretung zuschreiben. Das Gremium habe sehr wohl entscheidenden Anteil, aber auch Kurdirektor Dirk Pasche treibe ihn in wichtigen Fragen immer wieder an. Und auch das Amt sei trotz aller Kritik an dessem Arbeit sehr unterstützend tätig.

Auf Effizienz getrimmt

So habe der Hafenausbau seit 2008 geschlummert. Nun sollen Ausschreibung und Vergabe innerhalb der nächsten drei Monate über die Bühne gehen. Baustart für die Sanierung soll im Oktober sein, mit neun Monaten Bauzeit sieht Schossow einen „eng gestrafften Zeitplan“. So sehr auf Effizenz getrimmt ist derzeit keine andere Kommune im Amtsbereich.

Zweckverband zu Grabe getragen

Das war am Dienstagabend auch in der Gemeindevertretung sichtbar. Da gab es kaum während des öffentlichen Teils kaum längere Diskussionen. Die endgültige Auflösung des Zweckverbandes Maritimer Lückenschluss war nur eine Formsache. Das „Lieblingskind“ von Landrat Ralf Drescher (CDU) wurde ohne Diskussion einstimmig zu Grabe getragen. Ebenso schnell wurden die Entscheidungen zur Nominierung von Schöffen und dem Ersatz eines Parkscheinautomaten getroffen.

Absage an Unkrautvernichter

Ganz klar haben sich die Gemeindevertreter nun offiziell dafür ausgesprochen, dass auf von der Kommune verpachteten Grundstücken das Unkrautmittel Glyphosat nicht mehr ausgebracht werden darf. Auf darf auf diesen Flächen künftig nicht mehr Gülle ausgebracht werden. Folge im Vorfeld dieser Entscheidung war, dass der Wustrower Landwirt Frank Hartmann seinen Betrieb von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umstellen will/muss. Über Konsequenzen, etwa einem deutlich höheren Tierbestand und anfangs ntensivere Bodenbearbeitung, hatte der Landwirt während eines Informationstages hingewiesen.

Verkäufe bestätigt

Das zuletzt gestiegene Interesse an einem Kauf von Appartements in der einstigen Seefahrtschule hat sich auch in der Gemeindevertretung bemerkbar gemacht. so hatte die Mitglieder des Gremiums während ihrer Zusammenkunft am Dienstagabend über etliche Kaufbverträge zu entscheiden. Dabei ging es lediglich um eine bestätigte Kenntnisnahme.

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