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PSV-Reserve stellt den Anschluss her

Divitz PSV-Reserve stellt den Anschluss her

Nach dem 1:0-Sieg gegen Divitz holen die Bernsteinstädter im Abstiegskampf auf

Divitz. Tief durchatmen konnte Olaf Schubert am vergangenen Sonntag um kurz vor 16 Uhr. Sein Team vom PSV Ribnitz-Damgarten II hatte das wohl wichtigste Spiel der Saison bei der SG Traktor Divitz mit 1:0 gewonnen. Schon im Vorfeld hatte Schubert das Derby gegen den Aufsteiger als „Sechspunktespiel“ bezeichnet und forderte von seinen Mannen nicht weniger als einen Sieg. „Wir müssen in Divitz unbedingt drei Punkte holen, sonst wird es ganz schwer für uns, die Klasse zu halten“, sagte Schubert. Der PSV stand vor dem Spiel mit 20 Punkten auf einem Abstiegsplatz. Die Divitzer nahmen mit 24 Zählern den ersten Nichtabstiegsplatz der Kreisoberliga ein.

 

OZ-Bild

Christopher Wiese feierte mit dem PSV Ribnitz-Damgarten II einen wichtigen Sieg.

Quelle: Rainer Müller

Nervosität ließen sich beide Seiten dennoch nicht anmerken. Im Gegenteil. Die jungen PSV-Fußballer, die mit Niko Treptow und Mathias Hirschmüller zwei gestandene Landesligafußballer in der Startelf aufboten, bestimmten von Beginn an die Szenerie und versuchten, die Divitzer Abwehr mit schnellen Kombinationen in Verlegenheit zu bringen. Die Gastgeber verteidigen jedoch immer wieder geschickt, bekamen einen Abwehrbein dazwischen und konnten sich auch auf Keeper Roy Klinkbeil verlassen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Während die Gäste die Schlagzahl danach sogar noch erhöhten, suchte Divitz im Konterspiel nach seinen Chancen. Zweimal musste Philip Fleischer auf der Hut sein (75.; 80.). Ansonsten bescherten seine Vorderleute dem PSV-Schlussmann einen ruhigen Nachmittag. Als dann bereits die meisten der knapp 80 Zuschauer mit einem torlosen Remis rechneten, schlug der PSV doch noch zu. Der eingewechselte Philipp Rurik erlief sich einen langen Ball und netzte zum umjubelten 1:0 ein (88.).

„In der Summe war der Sieg absolut verdient. Wir waren spielerisch klar überlegen“, meinte Olaf Schubert. Sein Gegenüber Dirk Splisteser musste sein Team dagegen aufbauen: „Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und versuchen, die verlorenen Punkte gegen die SG Wöpkendorf wieder zu holen.“

Divitz: Klinkbeil - Ziemendorf, Wernicke, Rohde (45.+1 Rust), Bretschneider, Lutter, Helm, Schumacher, Splisteser, Scholz (74. Döring), Köhler (78. Born).

PSV II: Fleischer - Waack, Grüschow, Ahrens, Wiese (54. Rurik), Petersen, Sanni (20. Behnke), Treptow, Knaack (72. Noramirjan), Schneider, Hirschmüller.

Tor: 0:1 Rurik (88.). Zuschauer: 82.

rm

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