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Pastor Witte beackert etliche Baustellen in Darß-Kirchen

Prerow/Born/Ahrenshoop Pastor Witte beackert etliche Baustellen in Darß-Kirchen

Professionelle Reinigung von Altarbild und Taufkapelle in Prerow beginnt Ostern

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Pastor Reinhard Witte prüft eine Arbeitsprobe an einer Engelsfigur der Taufkapelle in der Prerower Seemannskirche.

Quelle: Fotos: Timo Richter

Prerow/Born/Ahrenshoop. Seinen Weg muss Aaron künftig ohne seinen Stab gehen. Den hat der Bruder Moses’ verloren – ersetzt wird der verloren gegangene Stab der Holzfigur auf dem Altarbild in der Prerower Seemannskirche während einer professionellen Reinigung nicht. Die Arbeiten sind ein größeres Kapitel im dicken Buch des Baugeschehens in den drei Kirchen auf dem Darß.

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Professionelle Reinigung von Altarbild und Taufkapelle in Prerow beginnt Ostern

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In der Seemannskirche werden das Altarbild sowie die Taufkapelle restauratorisch gereinigt. Auf dem Plan stehen zudem die Innensanierung des Pfarrwitwenhauses, die Erneuerung des Pfarrbüros sowie der Austausch der ersten morschen Fenster des Kantorhauses, wie Pastor Reinhard Witte aufzählt.

Die Borner Fischerkirche soll endlich einen angemessenen Haupteingang erhalten. Behindertengerecht soll der Eintritt in das Gotteshaus in Born werden. Die derzeitige Lösung mit Stufen und Geländer ist laut Reinhard Witte nicht mehr zeitgemäß. Und: In der Schublade liegen die Pläne für den Umbau bereits seit einigen Jahren, nur gemacht wurde bislang noch nichts.

Mit einem ebenso aufwändigen wie kostspieligen Verfahren soll die Schifferkirche in Ahrenshoop behandelt werden, um deutlich sichtbare Verfärbungen der hölzernen Außenhaut des Gotteshauses verschwinden zu lassen. Vermutlich habe der farblose Anstrich mit noch im Inneren des des Holzes vorhandenen Resten reagiert – mit der Folge einer teilweisen bläulich-grauen Verfärbung. Mit einer Eisbestrahlung soll die oberste Schicht des Holzes abgeschält werden, ohne das Holz selbst zu beschädigen. Alle Maßnahmen seien überhaupt nur mit der finanziellen Unterstützung der drei Fördervereine für die Kirchen möglich, betont der Pastor.

Baustellen gibt es aber vor allem in Prerow. Allein die restauratorische Reinigung von Altarbild und Taufkapelle in der Seemannskirche schlägt mit 61600 Euro zu Buche. Knapp die Hälfte kommt von der Denkmalpflege, den Rest hat der Förderverein aufgetrieben. Möglicherweise bereits zu den Ostergottesdiensten werden die Gerüste im Altarraum schon stehen, so Reinhard Witte. Ihn selbst störe das nicht erheblich. Im Gegenteil. Die Arbeiten während der gut besuchten Gottesdienste dokumentierten, „hier ist eine lebendige Gemeinde“, sagt Witte.

Pech hatte die Gemeinde mit dem Kantorhaus. Während des Baubooms vor 20 Jahren wurden dem Gebäude Fenster eingesetzt, deren Holzrahmen noch nicht richtig trocken waren. Das Problem war zwar schon erkannt, doch grundlegend behoben wurde es nicht, hier und da wurde etwas repariert, nun ist der Austausch der Fenster vorgesehen, deren Rahmen sich zum Teil mit dem Finger durchstoßen lassen. Je nach Fülle der Schatulle wird laut Reinhard Witte ein Fenster nach dem anderen gewechselt.

Nach der Sanierung des Äußeren des Pfarrwitwenhauses steht nun die Innensanierung an. „Da müssen wir ran“, sagt Witte. Heißt: Alte Fußbodenbeläge fliegen raus, die Sanitäreinrichtungen ebenso. Das Pfarrwitwenhaus ist in erster Linie Unterkunft der Kurkantoren. Es soll aber auch Menschen in Not ein zeitweiliges Dach über dem Kopf bieten, wie Reinhard Witte sagt. Und auch Pilger sollen in dem Gebäude einmalig übernachten können.

Abgeschlossen ist im Wesentlichen die neue Innenbeleuchtung der Seemannskirche. Dort sind die Strahler einer indirekten Beleuchtung gewichen. Die alten Lampen bleiben noch rund ein Jahr hängen, um die Umstellung zu begleiten, nun wurden sie abgenommen.

Timo Richter

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