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Ribnitz-Damgarten Praktikantinnen sorgen für Zusatzangebote
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Praktikantinnen sorgen für Zusatzangebote
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13:12 12.04.2018
Sechs Praktikantinnen der Umweltbildung im Nationalparkamt Vorpommern absolvieren ihre Einführungswoche - unter anderem auf dem Ostzingst. Quelle: Timo Richter
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Zingst

Praktikanten aus ganz Deutschland holen die Umweltbildung des Nationalparkamtes Vorpommern – zuständig für die beiden Nationalparke Vorpommersche Boddenlandschaft und Jasmund auf Rügen – aus dem Dornröschenschlaf. Viele Zusatzangebote wie beispielsweise individuelle Familienführungen oder Dämmerführungen sind nur durch das Engagement der Praktikantinnen – meist sind es Studentinnen – möglich. Stephanie Pautner weiß, wovon sie redet. Die heute 34-Jährige war 2015 selbst als Praktikantin in den Wäldern des Darßwaldes unterwegs, konnte kurz nach Abschluss des Einsatzes eine Stelle in dem Sachgebiet der Nationalparkverwaltung ergattern. Finanziert wird der Einsatz der Praktikanten von der Commerzbank.

Direkte Untestützung

Stephanie Pautner sieht das als direkte Unterstützung für die Umweltbildung. Schließlich erhalten die Studierenden für ihr Praktikum einen Lohn, zudem wird eine Unterkunft gestellt. Ohne diese Voraussetzungen, da ist sich Stephanie Pautner sicher, würde es keine Praktikanten in der Umweltbildung des Nationalparkamtes geben.

Intensive Einführung

Die neuen Umweltpraktikantinnen absolvieren in dieser Woche eine umfangreiche Einführung in ihre künftigen Aufgaben. Gestern führte die sechs „Neuen“ der Weg auf den Ostszingst, wo sie von Vertretern des Geldhauses offiziell begrüßt wurden und dann eine Führung durch den Osterwald genießen konnten. Dem Jahresmotto „Wilder Wald im Fokus“ soll sich der Einsatz der Studentinnen während deren jeweils dreimonatigen Praktikumszeit auf den Wald konzentrieren.

Neue Erfahrungen

Kristin Nolte beispielsweise, die 26-Jährige ist Master-Studentin der Geographie in Freiburg, hat die Urlauberhalbinsel Fischland-Darß-Zingst in der Vergangenheit lediglich während einer Exkursion kennen gelernt. Während des Praktikums hofft sie, der Region noch ganz andere Seiten abgewinnen zu können.

Neue Einblicke

Neues Terrain betreten mit dem Praktikum Thalea Wörner und Malin Tiebel. Beide Studentinnen haben sich während des Bewerbungsverfahrens für einen Einsatz auf Hiddensee entschieden. Sowohl die 22-jährige Studentin in Göttingen als auch die 24-jährige des Studiengangs Sustainable Ressourcen-Management in Freising bei München mit familiären Wurzeln in Kiel kennen die Ostseeinsel nicht. Umso gespannter sind die jungen Frauen, was in den kommenden Monaten auf sie zukommt. Dagegen ist das Praktikum für Jennifer Petsch geradezu ein Heimspiel, stammt die Familie der 29-Jährigen doch aus Ribnitz-Damgarten. Die angehende Geographin ist zudem „Wiederholungstäterin“, die Wahl-Aachenerin hat in der Vergangenheit bereits ein Umweltpraktikum in Schleswig-Holstein absolviert. Sie erhofft sich von ihrem neuen Praktikum neue Einblicke in die Zusammenhänge der Natur auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Zeitvesetzter Einsatz

Das Umweltpraktikum der Commerzbank geht in diesem Jahr in die 28. Auflage. Im Einsatz sind die Praktikantinnen zeitversetzt. Während nur ein Teil der Studierenden direkt nach der Einführungswoche die Arbeit aufnimmt, stoßen die anderen Praktikantinnen erst in einigen Wochen hinzu, wie Stephanie Pautner sagt.

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