Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten RHV-Handballerinnen feiern 30:20-Kantersieg
Vorpommern Ribnitz-Damgarten RHV-Handballerinnen feiern 30:20-Kantersieg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 16.10.2017
Jule Engel setzt sich durch und erzielt in dieser Szene eines ihrer acht Tore für den Ribnitzer HV. Quelle: Foto: Marco Schwarz
Ribnitz-Damgarten/Bad Doberan

Nach zweiwöchiger Pause sind die Handballerinnen des Ribnitzer HV mit einem Sieg in den Spielbetrieb der Verbandsliga zurückgekehrt. Gegen die Spielgemeinschaft Uni Greifswald/Loitz setzten sich die Bernsteinstädterinnen in der heimischen Mühlenberghalle mit 30:20 (16:10) durch. „Den Erfolg sollten wir nicht überbewerten. Das war ein Pflichtsieg“, meinte RHV-Trainer Tobias Klugmann.

„„Den Erfolg sollten wir nicht überbewerten. Das war ein Pflichtsieg. In der zweiten Halbzeit haben wir aber deutlich besser gespielt.“Tobias Klugmann (31), Trainer des Ribnitzer HV

Er fand vor allem nach der ersten Halbzeit Anlass zur Kritik. „Da waren wir noch ein bisschen wackelig und haben zu viele einfache Fehler gemacht“, analysierte der Coach. Doch auch bei den Gästen lief längst nicht alles rund, sodass die Einheimischen von Beginn an in Führung lagen. Doch die SG blieb – begünstigt durch Nachlässigkeiten des RHV – in Schlagdistanz. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts konnte sich die Heimmannschaft absetzen und zog von 10:9 (21.) auf 16:10 zur Pause davon.

Mit dem zweiten Spielabschnitt war dann auch Coach Tobias Klugmann zufrieden. „Wir haben unsere Fehlerquote minimieren können“, sagte er. Nach 41 Minuten führte seine Mannschaft erstmals mit zehn Toren und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. „Die Gäste waren relativ schnell mit ihren Kräften am Ende. Obwohl uns nur neun Spielerinnen zur Verfügung standen, hatten wir konditionell klare Vorteile“, sagte Klugmann. Und die spielerische Leistung lobte er ebenfalls. „Normalerweise haben wir gegen offensive Abwehrformationen häufig Probleme. Aber wir haben das gut umgesetzt, immer wieder auch den Weg über den Kreis gefunden“, meinte der RHV-Trainer.

Die Ribnitzerinnen verbesserten sich mit nun 6:2 Punkten in der Verbandsliga-Tabelle auf den dritten Platz. Sie sind jetzt erst wieder in zwei Wochen gefordert. Dann steht die Auswärtspartie beim Mecklenburger SV auf dem Plan.

Tabellenführer bleibt der Bad Doberaner SV (8:2). Das Team aus der Münsterstadt setzte sich mit 24:17 (11:7) gegen den SV Motor Barth durch. Schon vor der Begegnung hatte Motor-Trainer Martin Habermann davon gesprochen, dass beim DSV wohl nur wenig zu holen sein werde und es für seine Mannschaft hauptsächlich „um Schadensbegrenzung geht“. Die Tabelle – beide Teams hatten 6:2 Punkte auf dem Konto – ließ zwar im Vorfeld eine enge Partie erwarten, doch mit einem Blick auf die beiden Auswechselbänke waren die Voraussetzungen andere. Während Bad Doberans Coach Torsten Römer aus dem Vollen schöpfen konnte, hatte Habermann nur eine Wechselspielerin zur Verfügung.

Hinzu kam, dass der glänzende Auftakt der DSV-Ladies mit einer 6:0-Führung (10.) der Begegnung die Spannung nahm. „In der Phase waren wir im Abschluss zu schwach“, meinte Martin Habermann. Danach fing sich seine Mannschaft allerdings und verkürzte zu Beginn der zweiten Hälfte auf 9:12. Ernsthaft in Gefahr brachten die Bartherinnen den Spitzenreiter aber nicht mehr.

„Insbesondere die Rückwärtsbewegung in der Defensive hat mir trotz der Niederlage ganz gut gefallen“, fand der Motor-Coach auch lobende Worte. Torsten Römer haderte: „Das Beste waren die beiden Punkte, spielerisch konnten wir nicht überzeugen. Wir haben uns zu sehr dem Gegner angepasst.“

Statistik

Ribnitzer HV: Hameister – Marzahl 8/1, J. Engel 8/3, Ziegler 5, Gerhart 5, Neubauer 2, St. Engel 2, Keichel, Toebe.

Siebenmeter: Ribnitz 5/4, Greifswald/Loitz 6/5.

Strafminuten: Ribnitz 2, Greifswald/Loitz 8 (inkl. Blauer Karte mit Bericht des Schiedsrichters gegen Döring).

SV Motor Barth: Keller – Spörle 5/1, Ratschkowski 4, Evert 3, Thum 3/1, Thurow 2, Laß, Napp.

Siebenmeter: DSV 3/3, Barth 2/2.

Strafminuten: DSV 2, Barth 4.

Verbandsliga Frauen

Ribnitzer HV – Greifswald/Loitz 30:20

Bad Doberaner SV – SV Motor Barth 24:17

BW Neukloster – Uni Rostock 25:30

Einheit Teterow – SV Warnemünde II 28:27

Vellahner SV – Schwaaner SV 25:30

1.

Bad Doberaner SV

5

141:97

8:2

2.

Einheit Teterow

5

136:124

8:2

3.

Ribnitzer HV

4

97:86

6:2

4.

BW Neukloster

5

116:110

6:4

5.

SV Motor Barth

5

111:110

6:4

6.

HSG Uni Rostock

4

109:101

5:3

7.

Eintracht Rostock

5

130:131

5:5

8.

Schwaaner SV

4

93:96

4:4

9.

Mecklenburger SV

3

69:68

3:3

10.

Vellahner SV

4

91:115

1:7

11.

Greifswald/Loitz

3

53:74

0:6

12.

SV Warnemünde II

5

105:139

0:10

Marco Schwarz und Simone Seidel

Mehr zum Thema

Oberliga Ostsee-Spree: Handballerinnen des Rostocker HC empfangen morgen die TSG Wismar zum Mecklenburg-Derby

13.10.2017

Handballer des Bad Doberaner SV wollen sich morgen mit Heimsiegen in der Verbandsliga oben festsetzen

13.10.2017

RHV-Handballerinnen empfangen morgen die SG Uni Greifswald/Loitz / Motor Barth reist zum Spitzenreiter nach Bad Doberan

13.10.2017

Erbengemeinschaft plant Umnutzung des Ahrenshooper Kultrestaurants zu Ferienwohnungen.

17.04.2018

Nach dem Überfall in Göhren konnte das 56 Jahre alte Opfer keine genaue Beschreibung des Täters abliefern. Allerdings hat die Polizei offenbar DNA des Täters sichergestellt.

17.01.2018

Fachgymnasium Velgast punktet mit familiärer Atmosphäre und Projekten

02.02.2018
Anzeige