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Ribnitz-Damgarten 30 Wildunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten 30 Wildunfälle im Landkreis Vorpommern-Rügen
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13:09 05.11.2018
Vor allem in den frühen Morgen und in den Abendstunden ist das Wild besonders aktiv. Quelle: obs/ADAC
Ribnitz-Damgarten/Barth

Im Landkreis Vorpommern-Rügen haben sich am vergangenen Wochenende insgesamt 30 Wildunfälle ereignet. Am häufigsten stießen die Verkehrsteilnehmer dabei mit Rehwild gefolgt von Schwarz- und Damwild sowie anderem Haarwild wie Fuchs und Dachs zusammen. Personen wurden dabei nicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Tausend Euro.

In den Bereichen der Polizeireviere Ribnitz-Damgarten und Barth krachte es zwischen Freitag und Montagfrüh sieben Mal. Ein Unfallschwerpunkt sei laut Polizei nicht festzustellen. Zu den Straßen, auf denen Wildunfälle geschahen, gehörten unter anderem die Landesstraßen 21, 22, 23 und 181 sowie die Kreisstraße 4. Der Sachschaden bei den Unfällen liegt zwischen 100 und 2000 Euro.

Letztere Schadenssumme entstand bei einem Unfall auf der A20-Umleitung in der Gemeinde Lindholz. Am frühen Sonntagmorgen kollidierte hier ein 37-jähriger Transporterfahrer mit einem Reh. Der Mann fuhr gegen 5.30 Uhr auf der L23 aus Richtung L19 kommend in Richtung Böhlendorf, als auf Höhe der Einfahrt zur Bundeswehrkaserne das Tier plötzlich auf die Fahrbahn sprang. Der 37-Jährige konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Das Reh verstarb noch an der Unfallstelle.

Noch häufiger als im Ribnitzer-Damgartener und Barther Bereich krachte es auf der Insel Rügen. Hier ereigneten sich am vergangenen Wochenende insgesamt 17 Wildunfälle. Im Bereich des Grimmener Umlandes kam es zu drei Kollisionen mit Wild. Im Bereich des Stralsunder Umlandes ereigneten sich ebenfalls drei Wildunfälle.

Robert Niemeyer

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