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Ribnitz-Damgarten Ribnitz reißt ab: Platz für neue Wohnungen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ribnitz reißt ab: Platz für neue Wohnungen
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00:05 10.05.2017
Für das Gelände der ehemaligen Viehaufkaufstelle an der Sanitzer Straße in Ribnitz sucht die Stadt einen Investor. Quelle: Fotos: Edwin Sternkiker

Die Tage der ehemaligen Viehaufkaufstelle in der Sanitzer Straße in Ribnitz sind gezählt. „Wenn wir weiter so gut vorankommen, dann ist die Fläche im Laufe der kommenden Woche beräumt“, sagte Jerome Schade. Er ist Mitarbeiter der Firma Veolia Umweltservice, die den Auftrag für den Abriss des Gebäudes von der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten erhalten hat. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 40 000 Euro.

Obdachlosenunterkunft verschwindet / Weitere Gebäude folgen

Die ehemalige Viehaufkaufstelle ist Bestandteil des Baugebietes Sandhufe III. Zuletzt wurde das Gebäude als Obdachlosenunterkunft genutzt. Diese konnte dann im vergangenen Jahr geschlossen werden, nachdem die Stadt mit der Rostocker Stadtmission einen Vertrag geschlossen hatte. Diese betreibt in Schwarzenpfost ein Übergangsheim für ehemals obdachlose Menschen. Dort habe man sich zwei Plätze gesichert, die die Stadt bei Bedarf in Anspruch nehmen könne, teilte Bauamtsleiter Heiko Körner mit.

„Der Abriss des Gebäudes ist ein wichtiger Schritt, um das am Stadteingang von Ribnitz gelegene Grundstück vermarkten zu können“, sagte Körner. Das ist insgesamt 3367 Quadratmeter groß. Investoren wird es zur Bebauung mit Wohngebäuden bzw. Wohn- und Geschäftshäusern angeboten.

Auf der Abrissliste der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten steht auch die ehemalige Bummi-Krippe am Ribnitzer Bleicherberg. Das Gebäude ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand und mittlerweile längst abgeschrieben. Wann es abgerissen werden kann, steht allerdings noch nicht fest. In diesem Jahr sei das noch kein Thema, so Körner. Bevor der Abrissbagger anrückt, müsse erst einmal auch die generelle Frage geklärt werden, wie das Areal am Bleicherberg mit dem Stadtkulturhaus und dem alternativen Jugendzentrum „Kita“ künftig aussehen soll. In diesem Zusammenhang müsse auch über die Gestaltung und Nutzung des Geländes des einstigen Damengartens diskutiert werden. Er gehörte einmal zum Ribnitzer Kloster und fiel zu DDR-Zeiten dem Bau der Freilichtbühne zum Opfer. „Wie das Gesamtkonzept für den Bereich Bleicherberg aussehen soll, damit müssen sich das Bauamt und die entsprechenden Ausschüsse der Stadtvertretung noch intensiv beschäftigen “, machte Körner deutlich.

Gesprochen werden müsse dort auch über die ehemaligen Betriebsgebäude von Schäfer-Möbel im Rostocker Landweg 6. Zeitweise wurden sie unter anderem auch von der Ahlf und Martens Fahrzeugteile GmbH genutzt. Da stehe die Frage, ob die Stadt die direkt am Rostocker Landweg stehende Halle sowie die sich dahinter befindlichen Bauten abreißen lässt und dann die freiwerdenden Flächen als Baugrundstücke vermarktet oder das Gelände mit der bestehenden Bebauung einem Investor an die Hand geben sollte. Klar sei: Ein Abriss der Gebäude werde ziemlich teuer werden. Und auch die Kosten für die Erschließung des hinteren Areals seien nicht unerheblich, sagte Körner.

„Gedanken machen müssen wir uns weiterhin über unsere Immobilie in der Damgartener Chaussee“, sagte der Bauamtsleiter abschließend. Noch befindet sich dort der Bürgerservice der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen. Doch die gibt diesen Standort auf und will noch in diesem Jahr mit dem Bürgerservice in das ehemalige Ribnitzer Amtsgericht ziehen.

Edwin Sternkiker

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