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Ribnitz-Damgarten Ribnitzer Handballer wollen ins Finalturnier
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ribnitzer Handballer wollen ins Finalturnier
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13:10 14.02.2019
Stephan Voss (am Ball) will mit dem Ribnitzer HV erneut ins Final-Four einziehen. Quelle: Marco Schwarz
Ribnitz-Damgarten

Den Handballern des Ribnitzer HV ist das Gefühl, einen Pokal in die Höhe zu stemmen, kein unbekanntes. Gleich zweimal haben sie den Landespokalwettbewerb bereits für sich entschieden. Einer, der bereits 2014 und 2107, dabei war, ist Thilo Meyer. „Das waren richtig tolle Erlebnisse“, erinnert sich der 52-Jährige, der aktueller Co-Trainer beim RHV an der Seite von Philipp Kaiser ist.

Die Bernsteinstädter sind nur noch einen Schritt davon entfernt, sich erneut für das Final-Four-Turnier der besten vier Pokal-Mannschaften zu qualifizieren. Am Sonnabend (18 Uhr) empfangen sie in der Sporthalle am Mühlenberg den HC Vorpommern-Greifswald im Viertelfinale.

„Gegen diesen Gegner haben wir noch etwas gutzumachen“, weiß Thilo Meyer. In der MV-Liga mussten die Ribnitzer im Dezember eine unnötige Heimniederlage hinnehmen (30:31). „Dafür wollen wir uns jetzt natürlich revanchieren“, versichert Meyer. Dass der RHV gegen die Hansestädter gewinnen kann, hat die Mannschaft im Hinspiel zu Saisonbeginn in Greifswald beim 27:24-Erfolg unter Beweis gestellt.

„Zuletzt war aber die Abwehrarbeit ein Manko bei uns. Hier müssen wir uns am Sonnabend steigern“, fordert der Co-Trainer. Er macht zudem klar: „Wir wollen ins Final-Four und die Chancen dafür stehen gut.“ Das Finalturnier wird am 7. April in der Sport- und Kongresshalle von Güstrow ausge­tragen.

Im Vorfeld des Viertelfinal-Spiels gegen den HC Vorpommern-Greifswald hatte es allerdings einige Ungereimtheiten gegeben. Die Hansestädter wollten die Partie aufgrund von Personalproblemen absagen und hatten einen entsprechenden Antrag auf Verlegung gestellt. Diesem hat der Ribnitzer HV nicht zugestimmt, bestätigte Thilo Meyer gestern. „Innerhalb der nächsten Wochen einen Nachholtermin zu finden, wäre angesichts des Spielplanes nicht möglich gewesen. Und in der Woche ist es für uns ausgeschlossen, eine solche Begegnung auszutragen, da viele Spieler beruflich im Schichtbetrieb eingebunden sind“, sagte er. Aus Greifswald war nun zu hören, dass die Mannschaft morgen in Ribnitz antreten wird, allerdings mit einer Rumpftruppe.

Dass die Bernsteinstädter dem Pokalwettbewerb eine große Bedeutung beimessen, hatte Trainer Philipp Kaiser bereits vor dem Auftakt in diesen Wettbewerb klargestellt. „Ich kann verstehen, dass die Frage nach dem Stellenwert des Pokals gestellt wird. Aber unsere Herangehensweise ist eine andere. Wir betrachten auch diesen Wettbewerb als eine große Herausforderung“, hatte er gesagt. Und seine Mannschaft hat das dann auch in die Tat umgesetzt. Nach Siegen gegen den Stavenhagener SV (38:23) und den SSV Einheit Teterow (43:31) hatte sie sich für das Viertelfinale qualifiziert. Nun will die RHV-Sieben den nächsten Schritt gegen.

Diesen wollten ursprünglich auch die Frauen des Vereins am Sonnabend machen. Doch ihr Viertelfinale beim höherklassigen ­MV-Ligisten HSV Grimmen wird abgesagt. Das bestätigte Trainer Tobias Klugmann gegenüber der OZ. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, da wir keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen werden“, erläuterte Coach. Ihm stünden aufgrund von Verletzungen, Urlaub sowie berufsbedingten Ausfällen nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung. Er ­gehe davon aus, dass die Begegnung innerhalb von drei Wochen nachgeholt wird. Die Viertelfinalspiele im Handball-Landespokal der Männer: Ribnitzer HV – HC Vorpommern-Greifswald (Sa., 18 Uhr), SV Warnemünde – Güstrower GV (Sa., 17 Uhr), TSG WismarHSV Grimmen II (Sa., 18 Uhr), SV Einheit Demmin – Stralsunder HV II (So., 15.30 Uhr)

Marco Schwarz

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