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Ribnitz-Damgarten Rinder des Gut Darß auf neuem Terrain
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Rinder des Gut Darß auf neuem Terrain
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16:40 15.05.2018
Erstmals weiden Rinder des Gut Darß auf dem Werre-Polder bei Born. Quelle: Richter Timo
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Born

Erstmals wird der Werre-Polder beweidet. Bislang wuchs auf den Wiesen das Gras, das das Gut Darß als Winterfutter für die Tiere einlagerte. Mit der teilweisen Flutung des Polders zwischen Born und Ahrenshoop musste Marc Fiege, Geschäftsführer des Landwirtschaftsunternehmens auf dem Darß, umdenken. Denn auch in Wustrow ist Fiege Weidefläche durch die Renaturierung der Fischlandwiesen verloren gegangen. Das Weidemanagement, sagt Marc Fiege, sei anspruchsvoller geworden.

Futterfläche verkleinert

Mit der Flutung eines Teils des Werre-Polders als Naturausgleich für die längst erfolgte Vertiefung des Peene-Stroms, ist dem Gut Darß Fläche für die Futterproduktion abhanden gekommen. Nun weidet die erste Herde von Rindern erstmals auf den Wiesen vor den Toren Born nahe des Betriebssitzes.

Weidemanagement als Herausforderung

Zögerlich ist Fiege noch mit Festlegungen zur Beweidung der Fischlandwiesen südlich von Wustrow. Die Fläche dort bezeichnet der Geschäftsführer des Gut Darß als Herausforderung. Zwar hatten im vergangenen Jahr dort Rinder gegrast, doch müsse sich die Natur erst einmal umstellen. Das kann laut Fiege ein paar Jahre lang dauern. Und erst dann könne die Fläche dauerhaft in das Weidemanagement des Betriebs eingeplant werden.

Austrieb fast komplett

Der Austrieb der Rinder aus den Ställen ist inzwischen nahezu komplett erfolgt. Rund 1700 der 2500 Mutterkühe stehen inzwischen auf den Weiden. Eingestallt sind derzeit noch die Kirr-Tiere. Anfang Juni sollen die Rinder auf die Insel vor Zingst geschippert werden. Der Austrieb der Rinder war nur aufgrund von Höchstleistungen der Mitarbeiter in der geplanten Zeit möglich. Der jüngste Wintereinbruch hatte die vorbereitenden Arbeiten auf den Weiden sowie den Zaunbau verhindert. So sehr, dass Marc Fiege schon befürchtete, mit dem Austrieb der Tiere zeitlich ins Hintertreffen zu geraten.

Futterfläche reicht für Tierzahl

Weniger Sorgen bereitet Marc Fiege dagegen der Wegfall von Flächen für die Futterproduktion. In der Vergangenheit konnte ein Vorrat von Gras aufgebaut werden – Zwei Silos hat der Gut-Darß-Chef inzwischen als Reserve. Aber: Auf den verbliebenen Wiesen könne nur in normalen Jahren ausreichend Gras geerntet werden, um die Tiere im Winter gut versorgen zu können. Die Größe der Futterflächen, sagt Marc Fiege, passe zur Zahl der Tiere. Mehrere trockene Jahre allerdings könnte die bisher betriebene Vorratswirtschaft deutlich beeinträchtigen.

Richter Timo

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