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Ribnitz-Damgarten Rostock Griffins sind nicht zu bremsen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Rostock Griffins sind nicht zu bremsen
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00:15 12.06.2018

Die Rostock Griffins können in Nordrhein-Westfalen doch noch gewinnen. Nach den unglücklichen Pleiten in Langenfeld (17:35) und Solingen (30:41) jubelten die Footballer gestern bei den Paderborn Dolphins im bevölkerungsreichsten Bundesland. Am Ende gewann das Team um Cheftrainer Christopher Kuhfeldt 62:27 (34:14) und sicherte sich den vierten Sieg im sechsten Saisonspiel. Es war nicht nur der bislang höchste Sieg eines GFL-II- Teams in dieser Saison, sondern für die Griffins der höchste Erfolg überhaupt seit ihrer Zugehörigkeit zur zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Dementsprechend zufrieden war Christopher Kuhfeldt mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben endlich einen souveränen Sieg eingefahren, der auch in dieser Höhe in Ordnung war. Unsere Offensive hat unsere Spielidee hervorragend umgesetzt, und die Defensive hat mit vielen Balleroberungen den Grundstein dafür gelegt“, freute sich der Headcoach.

Zwei Wochen nach dem Sieg gegen die Berlin Adler vor der spektakulären Kulisse von 4500 Zuschauern im Ostseestadion lief es für die Rostocker gestern von Beginn an richtig rund. Schon nach dem ersten Viertel führten sie mit 20:7. Bis zur Pause schraubten sie ihren Vorsprung auf 20 Zähler hoch. Und auch nach dem Seitenwechsel ließen die Footballer aus der Hansestadt nichts anbrennen.

Immer wieder arbeiteten sie sich schnell durch die Reihen der teilweise überforderten Gegner und zeigten sich im Gegensatz zu den vorherigen Partien zielstrebiger beim Ausspielen ihrer Angriffe. Die Gastgeber, die mit nur einem Sieg aus sieben Spielen am Tabellenende stehen, konnten dem Druck nicht standhalten. Vor allem Rostocks Quarterback Chris Andrews überzeugte bei den Gästen. Der Ersatzmann des verletzten Teejay Gordon erzielte mit geschicktem Laufspiel alleine sieben Touchdowns, steuerte so 42 Punkte zum Erfolg bei.

Vor der Sommerpause im Juli müssen die Griffins, die auf den zweiten Tabellenplatz vorrückten, noch zweimal ran. Am 23. Juni (17.00 Uhr) erwarten die Greifen zunächst die Langenfeld Longhorns zum Rückspiel im Leichtathletikstadion, ehe es eine Woche später zu den Adlern nach Berlin geht.

Vor allem das Spiel gegen Langenfeld wirft seine Schatten voraus. Mit einer bitteren Niederlage kehrten die Rostocker Anfang Mai aus Nordrhein-Westfalen zurück, verloren zudem den etatmäßigen Quarterback Teejay Gordon mit einer Sprunggelenksfraktur. „Für das Spiel brauche ich niemanden extra motivieren. Es lief alles schief, was schieflaufen konnte. Das wollen wir natürlich geradebiegen.

Deswegen geht unser Blick sofort auf das Spiel in knapp zwei Wochen“, blickt Christopher Kuhfeldt voraus.

GFL II Nord

Paderborn Dolph. – Rostock Griffins 27:62

Berlin Adler – Düsseldorf Panther 0:30

Lübeck Cougars – Langenfeld Longh. 22:21

Solingen – Elmshorn Fighting Pirates 48:27

1.

Düsseldorf P.

6

157:41

12:0

2.

Rostock Griffins

6

195:152

8:4

3.

Elmshorn F. P.

6

263:196

8:4

4.

Lübeck Cougars

6

125:163

6:6

5.

Solingen Paladins

6

176:141

6:6

6.

Langenfeld Longh.

5

113:122

4:6

7.

Berlin Adler

6

91:209

2:10

8.

Paderborn Dolph.

7

125:221

2:12

René Warning

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