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Ribnitz-Damgarten Ruderer nehmen Kurs auf neue Erfolge
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ruderer nehmen Kurs auf neue Erfolge
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11:30 12.05.2017
Der neue Vorstand der Abteilung Rudern am Damgartener Hafen: Helmut Rinas, Marcus Klemp und Udo Steinke (v.l.). Quelle: Carolin Riemer
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Ribnitz-Damgarten

Den Rudersport in Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) wieder erfolgreich machen, das hat sich der neue Vorstand vorgenommen. Vor kurzem wählten die Mitglieder Udo Steinke (63) zum neuen Abteilungsleiter. Helmut Rinas (56) wurde zum Stellvertreter, Marcus Klemp (34) zum sportlichen Leiter und Volker Klinge zum Kassenwart ernannt.

Neue, vor allem junge Ruderer wollen die Sportler für den Ribnitzer Sportverein gewinnen. Das sei in den vergangenen Jahren nämlich etwas vernachlässigt worden. Auch ein Teil ihrer Übungsleiter sei „weggebrochen“ und müsse dringend ersetzt werden.

Nachwuchsruderer gesucht

Während die Ruderer in der Vergangenheit große Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften feierten und an Olympischen Spielen teilnahmen, habe es in den vergangenen zwei Jahren eher wenige nennenswerte Titel gegeben. Doch am Engagement liegt es nicht, eher an dem alten Ruderhaus am Damgartener Hafen. „Kinder mögen bei uns nicht trainieren“, sagt Marcus Klemp. Der 34-Jährige holte zwei Weltmeistertitel und wurde Vierter bei den Paralympischen Spielen in Peking.Das Training in dem alten Ruderhaus sei jedoch gerade dem Nachwuchs kaum noch zuzumuten. Bitterkalt, mit Stolperfallen auf dem Fußboden und einem merkwürdigen Geruch, der aus den Wänden der alten Baracke strömt, traut sich der neue Vorstand kaum, in Schulen oder Kitas um Nachwuchs zu werben.

Das alte Holzhaus, das 1996 an den Damgartener Hafen zog, wurde früher von der Polizei als Baracke genutzt. Helmut Rinas macht einen Sprung und das ganze Gebäude zittert. „Schön ist es hier wirklich nicht mehr“, sagt er nach seiner Demonstration. Umso froher sind sie, dass sie in der Turnhalle in Damgarten und in der Ribnitzer Boddentherme trainieren dürfen.

Finanzierung steht

Doch es gibt ein Licht am Horizont. Ein neues Ruderhaus wird gebaut (die OZ berichtete). Die Finanzierung steht, die Baugenehmigung erwartet der Vorstand ungeduldig. „In den nächsten Tagen oder Wochen wird es so weit sein“, sagt Udo Steinke. Und dann werden auch die Ruderer wieder Fahrt aufnehmen, verspricht er: „Wir wollen vielseitige sportliche Angebote an Land und auf dem Wasser schaffen, Jugendliche, Behinderte und Migranten für uns gewinnen und an frühere sportliche Erfolge anknüpfen.“

An einer Wand des maroden Hauses hängen Fotos und vergilbte Artikel: „Ribnitzer beherrschen Renngeschehen“ und „WM-Titel 2007“ titelte die OZ damals. Ins neue Ruderhaus sollen die alten Artikel nicht einziehen. „Dann haben wir neue Wände und hoffentlich neue Erfolge, über die berichtet werden kann“, sagt Klemp.

Etwa 40 Mitglieder hat die Abteilung Rudern heute. Zu Spitzenzeiten waren es einmal 60. Doch die Zahl trügt. Der Altersdurchschnitt ist hoch, viele Mitglieder sind nicht mehr aktiv an den Wettkämpfen oder Regatten beteiligt. Trotzdem sitzen alle in einem Boot und verfolgen die gleichen Ziele. Sponsoren und Unterstützer sollen gewonnen und Aufmerksamkeit erzeugt werden. Steht das Ruderhaus, wollen sie Talente in Kindergärten und Schulen sichten. Zum Schnuppertraining sind jedoch ab sofort alle Interessierten herzlich eingeladen.

Carolin Riemer

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