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Ribnitz-Damgarten Segelboot verfing sich in Stellnetzen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Segelboot verfing sich in Stellnetzen
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14:15 21.10.2018
Das Seenotrettungsboot Barsch BARSCH im Einsatz für einen Segler auf dem Saaler Bodden. Der Segler verfing sich in Stellnetzen. Quelle: DGzRS - Die Seenotretter
Wustrow

Ein Segler, der sich in Stellnetzen auf dem Saaler Bodden verfangen hatte, ist am späten Sonnabend von freiwilligen Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus seiner Notsituation befreit worden. Der Mann hatte sein Boot ins Winterlager von Ribnitz nach Dierhagen überführen wollen. In der Dämmerung geriet er kurz vor 18 Uhr außerhalb des Fahrwassers in die Stellnetze. Die blockierten das Ruder, sodass sich der Segler nicht mehr selbst aus der Lage befreien konnte und die Seenotrettung alarmierte. Die eilte daraufhin mit dem in Wustrow stationierten 300 PS-Rettungsboot „Barsch“ zu Hilfe. Ein Seenotretter ging im Überlebensanzug ins Wasser und schnitt das Ruder vom Netz frei. Das etwa zehn Meter lange Segelboot wurde anschließend nach Dierhagen eingeschleppt. Der Segler wird für den am Netz entstandenen Schaden aufkommen müssen.

Das eingesetzte Seenotrettungsboot „Barsch“ der DGzRS-Freiwilligenstation Wustrow wurde auf einem Spezialtrailer mit einem Unimog U 2150 L zum Einsatz gefahren. Das Boot wird direkt ins Wasser gefahren und kann sowohl seeseitig wie auch in den Bodden zum Einsatz kommen. Der Unimog ist mit einem Flutlichtsystem ausgerüstet, das bei Einsätzen wie diesem benötigt wird, um das Boot in der Dunkelheit wieder auf den Trailer aufzunehmen. Um 20.40 Uhr waren die Seenotretter zurück auf der Station in Wustrow.

Thomas Pult

Während einer Überführungsfahrt ins Winterlager in Dierhagen hat sich ein Ribnitzer Segler in Stellnetzen im Saaler Bodden verfangen und musste von Mitgliedern der Station Wustrow der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrücher befreit werden.

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