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Spielabbruch: BSV hat zu wenig Spieler

Psvbsv Spielabbruch: BSV hat zu wenig Spieler

Löbnitzer erleben Negativhöhepunkt der Saison.

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Tom Schneider erzielte für den PSV vier Tore.

Quelle: Rainer Müller

Fußball/KreisoberligaEs war der negative Höhepunkt der bisherigen Saison. Schon mehrmals mussten die Kicker des BSV Löbnitz 53 in dieser Saison mit einer Notbesetzung antreten, oftmals halfen Alt Herren- oder Freizeitligaspieler aus. Am vergangenen Samstag reichte es damit nicht mehr. Nur acht Spieler standen BSV-Coach Andreas Schlegel zur Verfügung. Und das ausgerechnet zum Derby gegen den PSV Ribnitz-Damgarten II. Im Hinspiel hatten die Löbnitzer noch mit 8:2 gewonnen und damit einen von bislang zwei Saisonsiegen eingefahren. Kurzerhand stellte sich Andreas Schlegel selbst ins Tor und scharrte seine acht Kicker um sich.

Diese standen vom Anpfiff weg auf verlorenem Posten. Bereits nach wenigen Sekunden traf Tom Kunstmann zum 1:0. In der Folgezeit lösten die Ribnitz-Damgartener die einfache Aufgabe nicht gut. „Wir haben zu wenig Tempo gemacht“, kritisierte Trainer Ingo Plewka. Ab der 20. Minute lief der PSV-Motor dann endlich warm. Im Minutentakt kamen die Polizeifußballer zu Torraumszenen und bis zur Pause schraubten Toni Kornack (20., 35., 44.), Tom Kunstmann (22. Foulelfmeter) und Nick Deichmüller (27., 30.) das Ergebnis auf 7:0 hoch.

„Nach der schleppenden Anfangsphase haben die Jungs zu ihrem Rhythmus gefunden und gingen mit der ungewohnten Situation nicht lässig um“, meinte Ingo Plewka zur Pause und forderte von seinen Kickern, nicht nachzulassen. „Im Hinblick auf die kommenden Spiele ist es ganz wichtig, hier keinen Schlendrian reinkommen zu lassen.“

Während die PSV-Fußballer bissig auf das Spielfeld zurückkehrten, kam Löbnitz nur noch mit acht Spielern aus der Kabine. Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff waren es nur noch sieben. Der PSV nutzte den Raum und Tom Schneider (47., 49., 62., 64.), Oliver Thees (55.) und Mathias Hambeck (69.) schraubten das Ergebnis auf 13:0 hoch. Dann musste auch noch BSV-Kapitän Martin Habermann passen und schlich vom Feld.

Schiedsrichter Uwe Baranowski musste die Partie entsprechend der Regularien abbrechen. Das Spiel wird mit 13:0 für den PSV II gewertet. Während der Kantersieg den Bernsteinstädtern etwas Luft im Abstiegskampf verschafft (11. Platz, 17 Punkte), scheint die Lage für Löbnitz (14., 6) aussichtslos.

PSV II: Gunnar Falck - Mathias Hambeck, Sven Plewka, Sebastian Alms (56. Christian Boldt), Florian Gädtke (56. Marc Schröder), Nick Deichmüller, Tom Kunstmann, Oliver Thees, Nico Diszdilatis (56. Nikki Müller), Toni Kornack, Tom Schneider.

Löbnitz: Andreas Schlegel - Eric Wejda, Stefan Köhler, Tom Heim, Hans Luft, Martin Habermann, Steve Kellner, Tom Eichwurzel, David Papke.

R. Müller

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