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Bergmeier bleibt der Glücksbringer

Ribnitz-Damgarten Bergmeier bleibt der Glücksbringer

Physiotherapeut war zum vierten Mal dabei, viermal siegte der Ribnitzer HV: diesmal 26:22 gegen Demmin.

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Der Ribnitzer Ben Meyer setzt sich durch. Er traf gegen Demmin zweimal.

Quelle: Marco Schwarz

Ribnitz-Damgarten. Klaus Bergmeier war fast schon peinlich berührt. „Irgendwas muss ja dran sein“, sagte der 74-jährige Physiotherapeut des Ribnitzer HV (RHV) schmunzelnd. Zum vierten Mal hatte er in dieser Saison auf der Bank Platz genommen, zum vierten Mal durfte der RHV nach dem Abpfiff einen Sieg bejubeln. Am Ende hieß es im Punktspiel der Mecklenburg-Vorpommern-Liga 26:22 (11:9) für die Gastgeber gegen den SV Einheit Demmin.

Dass dies nicht ausschließlich an Bergmeier gelegen haben konnte, wusste auch Trainer Jörn Schläger. „Ich habe vor dem Spiel von der Mannschaft gefordert, Farbe zu bekennen. Das haben wir weitestgehend ganz gut umgesetzt. Von der Spielanlage her waren wie die bessere Mannschaft und haben uns den Sieg verdient“, sagte der 42-Jährige.

Die Ribnitzer bestimmten von Beginn an das Spiel. Nur zweimal (0:1, 1:2) lagen die Hausherren im Verlauf der 60 Minuten im Hintertreffen. Sie erarbeiteten sich bis Mitte der ersten Halbzeit einen 8:4-Vorsprung. Es folgte allerdings eine schwächere Phase. Zu überhastet abgeschlossene Angriff und Pech bei Pfostentreffern führten dazu, dass die Gäste die Partie wieder spannender gestalten konnten. „Wir haben vorne einiges liegen gelassen“, meinte Schläger. Und Bergmeier fügte hinzu: „Phasenweise waren wir dann einfach zu hektisch.“ Einheit Demmin verkürzte auf 7:8. Doch den Ausgleich ließen die Ribnitzer nicht zu. Zur Halbzeitpause lagen sie mit 11:9 vorn.

Nach Wiederanpfiff erwischte der RHV einen Start nach Maß, und Ole Johannsen sorgte zunächst mit zwei Toren für das 13:9. Dann kassierte Demmin innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Zeitstrafen. Lucas Kladek-Markau und Alexander Dukart erhöhten prompt auf 15:9 (33.). Als der RHV wenig später dann erstmals mit sieben Toren vorn lag (19:12, 39.) schien eine Vorentscheidung in dieser Begegnung gefallen zu sein. Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen. Wieder wussten sie eine schwächere Phase der Ribnitzer zu nutzen und lagen beim zwischenzeitlichen 18:22 aus ihrer Sicht wieder in Schlagdistanz. Doch die junge RHV-Truppe wusste dem Druck standzuhalten und ließ sich auch von gleich drei in kürzester Zeit vergebenen Siebenmetern und zwei weiteren Toren des SV Einheit zum 22:24 (59.) nicht beeindrucken. Eric Brandt und Ole Johannsen sorgten für die Schlusspunkte und stellten den 26:22-Erfolg sicher.

„Unser Plus war heute, dass wir uns nur ganz wenige technische Fehler erlaubt haben“, lobte Jörn Schläger seine Mannschaft. Zudem sei er mit der Abwehrarbeit zufrieden gewesen. „22 Gegentore sind in Ordnung. Wir haben viel Körpereinsatz gezeigt und aggressiv gedeckt“, meinte der Coach. Wieder einmal durfte sich die Mannschaft auch über die überragende Unterstützung seitens der Fans verlassen.

„Wie die Zuschauer hinter uns gestanden haben, war der Wahnsinn“, wollte RHV-Mannschaftsbetreuer Volker Bastian ein großes Dankeschön an das Publikum loswerden.

Durch den Erfolg konnte der Ribnitzer HV den SV Einheit Demmin in der Tabelle der MV-Liga hinter sich lassen. Das Team aus der Bernsteinstadt kletterte mit nun 9:13 Punkten aus elf Spielen auf den sechsten Rang. Am kommenden Sonnabend steht das nächste Punktspiel für die RHV-Sieben auf dem Programm. Dann ist die Mannschaft zu Gast beim Tabellennachbarn Bad Doberaner SV (7.). Anpfiff in der Stadthalle (Verbindungsstraße) ist um 19 Uhr.

Statistik
Ribnitzer HV: Kleinecke - Brandt 2, Dukart 6, Johannsen 7, Krohn 4, Kladek-Markau 5, Voss, Meyer 2.

Siebenmeter: Ribnitzer HV: 6/1, Einheit Demmin: 5/4.

Zweiminutenstrafen: Ribnitzer HV: 2, Einheit Demmin: 4.

Spielverlauf: 2:2 (4.), 4:3 (7.), 8:4 (13.), 8:7 (19.), 11:9 (30.) — 15:10 (34.), 18:12 (36.), 20:14 (42.), 23:18 (51.), 24:21 (58.), 26:22 (60.).

 



Marco Schwarz

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