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Klarer Sieg für Motor-Männer

Barth Klarer Sieg für Motor-Männer

Im Hinspiel der Verbandsliga-Platzierungsrunde gewannen die Barther gegen Hagenow mit 36:24.

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Paul Evert hat freie Bahn und kommt bei einem Konter unbedrängt zum Abschluss. Fünf Tore steuerte er zum Motor-Sieg bei.

Quelle: Volker Stephan

Barth. In der Platzierungsrunde der Handball-Verbandsliga trafen im Hinspiel um den 13. Platz in der Barther Vineta-Arena die jeweils Siebtplatzierten der Staffeln Ost und West, die Männer des SV Motor Barth und des Hagenower SV, aufeinander. Für die Barther waren die Hagenower ein bisher unbekannter Gegner, den sie schwer einordnen konnten.

Obwohl die Männer aus der Boddenstadt das Spiel mit einem klaren 36:24-Endergebnis für sich entschieden, konnten ihr Einsatz sowie ihre Spielweise nicht durchgängig überzeugen. Besonders während der ersten Halbzeit ließen die Hausherren oft gute Chancen ungenutzt. Vielleicht war die leichte Verwirrung in ihren Reihen der neuen, an diesem Tag erstmals praktizierten Manndeckung geschuldet, die den Spielern zusätzliche Kondition und Konzentration abverlangte.

Erst nach einer Ansage von Trainer Gunnar Siemens während der Pause in der Kabine lösten sich die Hemmungen. Sofort mit Beginn des zweitenSpielabschnitts traten die Barther geschlossener auf und bauten ihren Vorsprung von vier Toren auf komfortable zwölf Tore aus. In der Schlussphase des Spiels ließ sich Hallenmoderator Mario Lemke vor Begeisterung sogar zum Satz „Jetzt endet jeder Angriff mit einem Treffer“ hinreißen.

Die letzten Minuten stimmten auch Trainer Nico Warobioff wieder versöhnlich. „Da lief das Spiel ganz ordentlich. Im Nachgang wird es aber trotzdem Redebedarf geben.“ Das Trainerduo hatte zuvor die vielen technischen Fehler, die Unkonzentriertheit der Spieler und die mangelnde Wurfeffizienz während der ersten Halbzeit kritisiert — nur 43 Prozent der Torwürfe waren mit einem Treffer belohnt worden.

Mannschaftskapitän Christian Scholz (4 Tore) war im Großen und Ganzen zufrieden, hätte sich aber durchaus ein besseres Ergebnis vorstellen können: „Wenn wir nämlich weniger unkonzentriert gespielt hätten. Das ist unser altes Leiden, das wir in der nächsten Saison endlich ausmerzen müssen.“ Nach einem Jahr in der Verbandsliga sei man noch nicht dort angekommen, wohin man eigentlich wolle.

Paul Evert (5 Tore) hatte ein weiteres Problem im Bereich der Abwehr ausgemacht: „Wir haben heute die Manndeckung ausprobiert, bei der zwei eigene Spieler einen Angreifer abblocken. Es war für uns alle ein bisschen neu und anstrengend.“ Erfreulicherweise, so räumte er ein, habe man während der letzten Spiele eine stetige konditionelle Leistungssteigerung bemerken können. Vor allem spiele man nun wieder als Team. „So müssen wir auch gleich in die nächste Saison starten.“

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich Peter Thum, Abteilungsleiter Handball des SV Motor Barth. „Leider wurde die Mannschaft in der ersten Halbzeit ihrem selbstgestellten Anspruch nicht gerecht. Sie hat sich für die nächste Saison noch Luft gelassen, um sich nach oben zu steigern.“ Erst einmal haben die Barther Handballer aber das Rückspiel in Hagenow, das am Sonntag, dem 30. März, um 16 Uhr angepfiffen wird, hinter sich zu bringen. Mit ihren zwölf Toren Vorsprung haben sie sich ein Polster angelegt.

 



Volker Stephan

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