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Ribnitzer HV startet mit Auswärtssieg in Saison

Sport Ribnitzer HV startet mit Auswärtssieg in Saison

Titelanwärter zwingt die Zweitliga-Reserve des HC Empor in der Schlussphase in die Knie. Peter Wüstemann bärenstark.

Handball/MV-Liga — Auftakt nach Maß für die ambitionierten Handballer des Ribnitzer HV (RHV): Die Mannschaft des neuen Trainers Jörn Schläger (41) übersprang am Sonnabend die Hürde HC Empor Rostock II erfolgreich. In einer spannenden, bis zum Schluss auf des Messers Schneide stehenden Partie setzten sich die Gäste in der Fiete-Reder-Sporthalle in Marienehe mit 29:26 (13:13) durch.

„Entscheidend waren unsere erfolgreichen Konter kurz vor Schluss. Dadurch geriet Empor unter Druck“, analysierte RHV-Trainer Jörn Schläger.

Seine Mannschaft war von Beginn an hellwach und legte zunächst vor. Rückraumspieler Peter Wüstemann traf zum 1:0 und 4:3, aber Empor zog in der temporeichen Anfangsphase jeweils nach und glich aus.

Die Ribnitzer ließen die eine oder andere freie Torchance aus. In der Defensive hatten die Bernsteinstädter Probleme Rostocks halblinken Rückraumspieler Sebastian Voigt und Spielmacher Maximilian Lendner in den Griff zu bekommen. Nach einer Viertelstunde führte Empor mit 8:6 (15.). Christoph Rasch und Alexander Dukart glichen wieder aus. Das Spiel wog hin und her. Zur Halbzeit war die Partie noch völlig offen — 13:13 (30.). „Es war im Vorfeld klar, dass wir viel investieren mussten, um dieses Spiel zu gewinnen“, betonte Jörn Schläger, der gewohnt engagiert an der Seitenlinie coachte und sich den einen oder anderen taktischen Schachzug einfallen ließ. So brachte Schläger mehrfach bei eigenem Ballbesitz einen zusätzlichen Feldspieler für den Torhüter, gerade in Unterzahl.

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Seiten nichts. Schläger ließ nun Torhüter Jonny Hagen für Tobias Kleinecke spielen, bei dem sich in der ersten Hälfte Licht und Schatten abwechselten.

Empor zog in Front, 14:13 durch Lendner (32.). Dann übernahmen die Ribnitzer das Zepter. Zweimal der Ex-Rostocker Steffen Wiegratz traf zum 14:15. Hagen parierte einen Siebenmeter gegen Lendner, der später nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem wiedergenesenen Michael Jacobsen verletzt ausscheiden musste (42.). Die Gäste gerieten nur noch einmal in Rückstand, 18:19 (45.). Danach legten sie immer vor und setzten Rostock damit unter Druck. Selbst in Unterzahl und bei angezeigtem Zeitspiel behielten die Ribnitzer die Nerven. Stefan Gagern nahm Maß und traf zum 21:20 (48.). Empor blieb lange dran, 24:25 (56.), 25:26 (58.). Dann mussten die Hausherren mehr riskieren und leisteten sich leichte Ballverluste. Innerhalb von wenigen Sekunden zogen die Ribnitzer entscheidend davon. Der bärenstarke Wüstemann sowie Wiegratz und Rasch nach zwei Tempogegenstößen warfen eine Vier-Tore-Führung heraus, 29:25 (59.). In der Schlussminute gelang den Rostockern nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir haben vielleicht die eine entscheidende Torchance mehr genutzt als der Gegner“, freute sich Michael Jacobsen. Der Ribnitzer Torjäger hatte sich keine schwere Verletzung zugezogen, wie die MRT-Untersuchung zeigte. „Es waren nur muskuläre Probleme, die ich durch gezieltes Aufbautraining überwinden konnte“, so Jacobsen, der mit sechs Treffern gemeinsam mit Wüstemann erfolgreichster Ribnitzer Torschütze war.

Nach dem zweiten Platz im Vorjahr peilen die Ribnitzer in diesem Jahr die Meisterschaft an. Als Hauptkonkurrent wird der Stavenhagener SV gehandelt, der sich am Sonnabend mit 31:28 beim SV Einheit Demmin durchsetzte. Nächster Ribnitzer Gegner ist am kommenden Sonnabend (18 Uhr, Sporthalle Freundschaft) der HSV Insel Usedom II.

Tobias Kleinecke, Jonny Hagen – Steffen Wiegratz 3, Ben Meyer   3, Stefan Gagern 2, Alexander Dukart   2, Peter Wüstemann 6, Christoph Rasch   5, Eric Brandt 2, Michael Jacobsen 6, Christian Wilczek, Erik Peters (nicht eingesetzt), Uwe Krohn (nicht eingesetzt).

 

Tommy Bastian

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