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Ribnitzer HV überzeugt beim Härtetest

Sport Ribnitzer HV überzeugt beim Härtetest

Handballer aus der Bernsteinstadt belegen beim 29. Warnemünde-Cup den zweiten Platz.

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Stefan Gagern hielt nicht nur die Abwehr zusammen, sondern wurde auch torgefährlich.

Quelle: Tommy Bastian

Handball — Die MV-Liga-Handballer des Ribnitzer HV (RHV) sind eine Woche vor dem Start in die neue Saison gut in Form. Beim 29. Warnemünde-Cup am Wochenende in Rostock belegte die Sieben des neuen Trainers Jörn Schläger den zweiten Platz. Im Finale des Traditionsturniers mit elf Herren-Teams mussten sich die Ribnitzer der zweiten Vertretung des HC Empor Rostock am Sonntag mit 9:11 geschlagen geben. Kurios: Beide Seiten waren bereits am Sonnabend in der Vorrunde aufeinandergetroffen (17:16 für den RHV) und treten am ersten Spieltag in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga schon wieder gegeneinander an.

„Das erste Spiel haben wir gebraucht, um ins Turnier zu finden. Im zweiten und dritten Spiel waren Teamgeist und Körpersprache sehr gut“, lobte Jörn Schläger. Nach dem Auftaktsieg in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe gegen Empor II folgten ein 23:10-Erfolg gegen den BTV 1850 Berlin und ein 21:9 gegen den Post SV Magdeburg. Damit zogen die Ribnitzer souverän als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Dort trafen sie am Sonntag an gleicher Stätte auf den Tabellenzweiten der anderen Staffel, den VfL Lichtenrade aus Berlin. Endstand: 16:10 für den RHV. Im zweiten Halbfinale besiegte Empor II die HSG Marne-Brunsbüttel mit 18:7.

Im Finale begegneten sich Rostock und Ribnitz auf Augenhöhe. Es entwickelte sich eine spannende Partie, in der Empor vorlegte. Doch der RHV blieb dran. In der Schlussphase erhöhte RHV-Trainer Schläger das Risiko und brachte bei eigenem Ballbesitz einen siebten Feldspieler als zusätzliche Anspielstation. Die Bernsteinstädter verkürzten auf 9:10. Aber Sekunden vor Schluss verwandelte Empor-Spielmacher Maximilian Lendner einen Siebenmeter zum vorentscheidenen 11:9. Das war es.

„Man hat gesehen, dass es schwer ist, Empor zu schlagen“, sagte Jörn Schläger, den es nicht störte, dass seine Mannschaft gleich zweimal gegen den ersten Punktspielgegner ranmusste. „Wir brauchten Spiele, egal gegen wen“, betonte der frühere Handball-Nationalspieler, der seine Schützlinge von draußen antrieb und viele Anweisungen gab. „Der Trainer ist noch sehr Spieler“, sagte Rückraumspieler Peter Wüstemann schmunzelnd und ergänzte: „Aber er weiß genau, was er will und ist sehr kompetent.“

Empor-Trainer Rüdiger Klein freute sich über den Sieg. „Das war schon recht ordentlich und ein verdienter Erfolg“, lobte Klein und forderte zugleich: „In der Abstimmung müssen wir uns aber verbessern.“ Klein kehrte vor Saisonbeginn vom ATSV Stockelsdorf nach Rostock zurück und betreut neben der zweiten Männermannschaft auch die A-Jugend des HC Empor.

Turnierchefin Karola Wiegratz, Abteilungsleiterin Handball beim gastgebenden SV Warnemünde und Mutter von RHV-Spieler Steffen Wiegratz zog ein positives Fazit des Warnemünde-Cups: „Das Turnier hatte ein gutes Niveau und die teilnehmenden Vereine haben die Organisation gelobt. Wir freuen uns auf den 30. Warnemünde-Cup im kommenden Jahr. Dann soll es die eine oder andere Überraschung geben.“ Im Finale war die Warnemünderin hin- und hergerissen. „Ich war ein bisschen für Ribnitz und ein bisschen für Empor. Entscheidend ist, beide Seiten können mit ihrer Leistung zufrieden sein“, sagte Karola Wiegratz diplomatisch. Kein Wunder, denn Ehemann Klaus-Dieter Wiegratz trainiert gemeinsam mit Rüdiger Klein Empors „Zweite“.

Die Ribnitzer hoffen bis zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen dem HC Empor II und dem RHV am kommenden Sonnabend (14 Uhr) in der Fiete-Reder-Halle auf die Rückkehr von Torjäger Michael Jacobsen, der diesmal verletzungsbedingt passen musste. Jacobsen hatte sich beim Fußballturnier im Rahmen der Veranstaltung „150 Jahre Sport in der Bernsteinstadt“ am Knie verletzt. Eine MRT-Untersuchung in dieser Woche soll zeigen, wie lange der Rückraumspieler aussetzen muss.

Aufstellung
Ribnitzer HV: Jonny Hagen, Tobias Kleinecke — Steffen Wiegratz, Sebastian Nucklies, Stefan Gagern, Alexander Dukart, Peter Wüstemann, Ben Meyer, Erik Peters, Christoph Rasch, Uwe Krohn, Eric Brandt, Christian Wilczek.
Das sah schon gut aus.Trainer Jörn Schläger, Ribnitzer HV

 

Tommy Bastian

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