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Trin verpasst den Befreiungsschlag

Trinwillershagen Trin verpasst den Befreiungsschlag

Nach einer 3:1-Führung gegen den SV Hafen Rostock reicht es für die Rot-Weißen dennoch nur zu einem Punkt.

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Mit vereinten Kräften: Die Triner Matthias Schinkowsky und Thomas Brock (rote Trikots von links) stoppen den Angriff des SV Hafen Rostock.

Quelle: Marco Schwarz

Trinwillershagen. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen hat den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Landesliga Nord verpasst. Am 16. Spieltag kam die Mannschaft am vergangenen Sonnabend auf heimischem Platz gegen den SV Hafen Rostock nicht über ein 3:3 hinaus. Und das, obwohl die Mannschaft kurz vor Schluss noch mit 3:1 geführt hatte. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Spielern und Trainer Olaf Schubert. Kurz nach dem Spiel wollte er noch keinen Kommentar abgeben. „Da muss ich erst mal eine Nacht drüber schlafen“, sagte Schubert. Gestern meinte er dann am OZ-Telefon: „Das wären unheimlich wichtige Punkte gewesen.“

Trin fand zunächst nicht in die Partie. „Wir haben schlecht angefangen“, analysierte Olaf Schubert. Aber auch die Gäste aus der Hansestadt boten nur fußballerischen Magerkost. Dennoch nutzten sie in der 10. Minute ihre erste Chance, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Steffen Evers hatte getroffen. Kurz darauf hatten die Platzherren Glück, als Hafen nur den Pfosten traf (13.). In der Folge kamen die Rot-Weißen etwas besser in die Partie. „Wir haben das Spiel dann im Griff gehabt und auch verdient den Ausgleichstreffer erzielt“, meinte Olaf Schubert. In der 35. Minute hatte Tobias Semrau einfach mal abgezogen und zum 1:1 getroffen. Bei diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

Danach war Trinwillershagen die klar bessere Mannschaft, auch wenn das Spiel weiter auf eher mäßigem Niveau verlief. Folgerichtig daher auch die Führung durch Robert Heuer, der eine Flanke von Jörn Füsting mit dem Kopf verwerten konnte (51.).

Danach passierte wenig. Erst in der 81. Minute hatten die Triner Anhänger wieder Grund zum Jubeln. Der eingewechselte Florian Hermann hatte seinen Gegenspieler aussteigen lassen und zum 3:1 für die Rot-Weißen eingenetzt. Die Platzherren schienen nun auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. Doch Hafen gab sich noch nicht auf und kam schnell zum Anschlusstreffer. „Das Tor kam wie aus heiterem Himmel“, ärgerte sich Olaf Schubert. Nur zwei Minuten nach dem Hermann-Treffer erzielte Erik Holtz das zweite Rostocker Tor. Es begann eine turbulente Schlussphase. Zunächst verletzte sich Florian Hermann in einem Zweikampf am Kopf. Die Wunde musste später im Krankenhaus genäht werden. „Das war ein Knackpunkt im Spiel“, meinte Trainer Olaf Schubert. Da er sein Auswechselkontingent bereits erschöpft hatte, standen nun nur noch zehn Triner in der Nachspielzeit auf dem Feld und mussten schließlich noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. Toni Duwe traf für die Rostocker zum 3:3-Endstand.

Damit verpasste es Trinwillershagen, den vorletzten Tabellenplatz zu verlassen und am VfL Blau-Weiß Neukloster (0:3-Niederlage gegen Bützow) vorbei zu ziehen. „Nächste Woche gegen Prohn müssen wir nun unbedingt gewinnen“, sagte Olaf Schubert, der den nächsten Gegner der Rot-Weißen gestern beim Spiel gegen den VfL Bergen beobachten wollte.

Statistik
SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Peters - Puziak, Bollhagen, Berndt, Brock (70. Hermann) - Semrau (63. Höhler), Schinkowsky, Heuer, Füsting, Linow (82. Kozlowski) - Pohl.

Tore: 0:1 Evers (10.), 1:1 Semrau (35.), 2:1 Heuer (51.), 3:1 Hermann (81.), 3:2 Holtz (83.), 3:3 Duwe (90. + 4)
Zuschauer: 90
Das wären unheimlich wichtige Punkte gewesen. Nächste Woche gegen Prohn müssen wir nun unbedingt gewinnen.“Olaf Schubert,
Trainer Rot-Weiß Trinwillershagen

 



Marco Schwarz

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