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Ribnitz-Damgarten Trinwillershagen gefordert
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Trinwillershagen gefordert
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00:00 28.03.2014
Sie sind als Führungsspieler gefragt: Trins Kapitän Thomas Brock (am Ball) und sein Vorgänger Robert Bollhagen (r.). Quelle: Marco Schwarz

Nach dem Derby ist vor dem Kellerduell. In einer richtungsweisende Partie des 16. Spieltags in der Landesliga Nord empfängt der SV Rot-Weiß

Trinwillershagen (13. 11 Punkte) am Sonnabend (14 Uhr, Sportstätte Günter Sitte) den ebenfalls abstiegsgefährdeten Tabellennachbarn SV Hafen Rostock (11., 14). „Ein wichtiges Spiel für uns“, betont Trainer Olaf Schubert und fordert: „Wir müssen mehr Stimmung reinbringen und unsere Zuschauer durch Emotionen auf dem Platz mitnehmen.“

Vergangene Woche brachen die Triner im prestigeträchtigen Lokalderby beim PSV Ribnitz-Damgarten (0:4) in der zweiten Hälfte ein. „Da haben wir nach dem Rückstand zu schnell aufgegeben, obwohl wir vorher gut im Spiel waren. Das darf uns nicht nochmal passieren“, sagt Schubert. Der 48-Jährige kann womöglich wieder auf seinen Führungsspieler Robert Bollhagen zurückgreifen, der in dieser Woche ins Teamtraining eingestiegen ist. Der SV Hafen Rostock kommt mit zwei Niederlagen im Jahr 2014 nach Trinwillershagen.

Derbysieger PSV Ribnitz-Damgarten (4., 29 Punkte) gastiert morgen zeitgleich beim ungeschlagenen Spitzenreiter FC Förderkader René Schneider (43). Die Rostocker haben schon zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Bölkower SV (33). Zu Hause am Damerower Weg haben sie noch gar keinen Punkt abgegeben.

„Wir können befreit aufspielen und wollen uns steigern. Das Ziel muss es sein, zwei gute Halbzeiten zu spielen“, meint PSV-Coach Ingo Plewka (53) etwas zurückhaltend. Kapitän Niko Treptow (25) ist da deutlich optimistischer. „Das wird eine ganze andere Partie als gegen Trinwillershagen. Aber wir sind selbstbewusst und wollen unsere Serie ausbauen“, betont Treptow. Ribnitz-Damgarten ist seit elf Spielen ungeschlagen und verbesserte sich in dieser Zeit vom letzten auf den vierten Rang. Im Hinspiel hielt der PSV eine Hälfte lang mit, um dann noch mit 2:5 zu verlieren. „In Binz haben wir uns gegen einen sehr tiefstehenden Gegner schwer getan und hatten Glück, dass uns Torwart Florian Krause im ersten Einsatz nach langer Verletzungspause den Sieg gerettet hat. Wir müssen auch gegen Ribnitz-Damgarten hellwach sein“, fordert Förderkader-Trainer Stephan Malorny. Der Aufsteiger peilt den Durchmarsch in die Verbandsliga an.



tb

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