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VfB Marlow gibt Spiel aus der Hand

Sport VfB Marlow gibt Spiel aus der Hand

Fußball/Kreisoberliga — Ist Sven Köpke das Glückshändchen abhanden gekommen? Nachdem die Kicker vom VfB Marlow mit ihm an der Seitenlinie fast ein Jahr lang ungeschlagen blieben, ...

Fußball/Kreisoberliga — Ist Sven Köpke das Glückshändchen abhanden gekommen? Nachdem die Kicker vom VfB Marlow mit ihm an der Seitenlinie fast ein Jahr lang ungeschlagen blieben, setzte es nun die zweite Auswärtsniederlage in Folge. Köpke haderte nach dem Spiel tatsächlich mit Fortuna: „Wir hätten nach einer halben Stunde schon 2:0 führen müssen, stattdessen schießt Niepars zweimal auf unser Tor und die Dinger Zappeln gleich im Dreiangel.“

Die Marlower hatten die Partie beim SV 93 Niepars konzentriert begonnen und spielten stark nach vorne. Bereits nach drei Minuten hatte Christof Tews das 1:0 auf dem Fuß, doch den Schuss des 23-jährigen parierte der Nieparser Schlussmann stark. In der Folgezeit entfachten die Blau-Gelben immer wieder kleine Störfeuer im Strafraum der Gastgeber, ehe es Tobias Rummler nach 22 Minuten lichterloh brennen ließ. Einen Querpass von Benjamin Zierk hatte Rummler von der Strafraumgrenze aus ins Tor bugsiert. Während die Marlower sich noch über den verdienten Führungstreffer freuten, nutzten die Randstralsunder den ersten Fehler der Gäste eiskalt aus. Nachdem Norman Brodhagen und Marc Pohlmann sich einen Abstimmungsfehler geleistet hatten, schossen sie zum 1:1 ein.

Nach der Pause kam es dann sogar noch dicker. Als ein Nieparser aus 30 Metern einfach mal drauf gehalten hatte, schlug der Ball vom Innenpfosten im VfB-Tor ein. „Das war richtig bitter“, meinte Sven Köpke, der anschließend sah, wie seine Mannschaft anrannte. Doch Niepars verteidigte geschickt und so wurde es erst in den Schlussminuten noch ein letztes Mal richtig gefährlich. Wieder war Christof Tews zum Abschluss gekommen, doch auch diesmal riss der Schlussmann die Fäuste hoch und parierte.

Sven Köpke machte seiner Mannschaft nach dem Spiel keine Vorwürfe: „Solche Tage kann man immer mal dabei haben. Gehen die ersten Chancen rein, gewinnen wir das Spiel. Aber so steht man mit leeren Händen dar und weiß nicht so recht, warum eigentlich.“

VfB: Maik Schumacher - Andreas Lewerenz - Marc Pohlmann (62. Frank Druckrey), Sebastian Schuldt, Norman Brodhagen - Tobias Rummler, Christopf Ehlers, Marc Viergutz, Benjamin Zierk - Steven Schönborn (75. Stefan Ohlrich), Christof Tews.

 

Rainer Müller

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