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Wöpkendorf dreht auf

Wöpkendorf Wöpkendorf dreht auf

Drei Tore im zweiten Durchgang bringen den Heimsieg gegen den SV Rambin.

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Wöpkendorf. „Über ungelegte Eier können sich andere unterhalten“, entgegnete Ronald Slomski schroff, als er am Samstagnachmittag nach dem 3:0-Erfolg der SG Wöpkendorf über den SV Rambin 61 gefragt wurde, ob sein Team nun den Klassenerhalt feiern dürfte. Doch auch Slomski weiß „dass es bei 17 Punkten Vorsprung schon mit dem Teufel zugehen müsste“, wenn die SG Wöpkendorf in der kommenden Saison nicht wieder in der Landesklasse starten sollte. Der Trainer wollte sich nach dem Spiel nicht vollends über den Sieg gegen einen Abstiegskandidaten freuen und machte dies vor allem an der ersten Halbzeit fest: „Das war wieder ein Schritt zurück, normalerweise müssen wir mit einem Rückstand in die Pause gehen.“

Tatsächlich hatten die Wöpkendorfer nach einer guten Anfangsphase, in der ein Schuss von Stephan Krettek knapp am Tor vorbei zischte (4.), jegliches Landesklasseniveau vermissen lassen. Kaum ein Zuspiel fand den Mitspieler und das Zweikampfverhalten ließ Slomski an der Seitenlinie ein ums andere Mal zum Rumpelstilzchen werden: „Das sind billige Fehler.“ Beinahe folgerichtig kamen die Gäste Mitte der ersten Hälfte zur ersten Torchance. Ein Schuss aus 30 Metern fiel zum Glück für die Gastgeber nur auf die Latte (24.). Drei Minuten später schien die Gästeführung dann jedoch perfekt. Frank Meier hatte einen langen Ball unterschätzt und plötzlich tauchte ein Insulaner sechs Meter vor dem SGW-Tor mutterseelenallein auf. Doch der Rambiner Angreifer vergab die Großchance.

Auch nach dem Seitenwechsel begann die Partie schleppend, ehe der Ball beinahe aus dem Nichts im Rambiner Tor landete. Als ein Freistoß zu kurz abgewehrt wurde, schoss Stephan Krettek aus 15 Metern zur Wöpkendorfer Führung ein (48.). „Da war mir klar, dass wir das Ding gewinnen werden“, sagte Mittelfeldspieler Jochen Müller nach dem Spiel. Doch so klar schien das Ganze nicht. Rambin stellte um und versuchte, die Wöpkendorfer bereits im Spielaufbau zu attackieren. Zwar hielten die Gastgeber diesem Druck stand, doch immer wieder brachte man sich mit leichtfertigen Foulspielen selbst in Gefahr. So ging ein Standard von der Strafraumgrenze zunächst knapp vorbei (57.). Dann musste sich Torsteher Rainer Müller nach einem Freistoß lang machen (69.). Zwei Minuten später fiel die Entscheidung. Stephan Krettek hatten sich einen langen Abschlag erlaufen und überlupfte anschließend Kai Scholz im Rambiner Tor zum 2:0. Nachdem dann Christian Schulze von der Strafraumgrenze den Pfosten getroffen hatte, traf Steve Höntschke im Nachsetzten zum 3:0-Endstand (84.). Ronald Slomski resümierte: „Letzte Woche haben wir gegen Richtenberg gut gespielt und verloren, heute war es dann wohl andersrum.“

SG Wöpkendorf: R. Müller - Fürstner, Slomski, Meier, Rummelhagen - Gänger - Schwärmer (71. Höhn), Lange (71. Schulze), J. Müller - Krettek, Brandt (55. Höntschke).

Rainer Müller

• Weitere Infos zum Spielgeschehen in der Landesklasse gibt es auch im Internet unter www.oz-sportbuzzer.de

 



OZ

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