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Stralsund Stralsund will morgen nachlegen

Drittliga-Handballer peilen gegen Magdeburg den zweiten Sieg in Folge an

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Martin Brandt (2. v. r.) hat abgezogen. Der Rückraumspieler des Stralsunder HV ist morgen als Vollstrecker gefordert.

Quelle: Tommy Bastian

Stralsund. Bei den Drittliga-Handballern des Stralsunder HV (SHV) ist die Zuversicht zurück. Die Sundstädter stoppten am vergangenen Wochenende mit dem 24:19-Erfolg im stimmungsvollen Landesderby beim HSV Usedom den kleinen Negativtrend nach zwei Niederlagen hintereinander.

„Das war ein tolles Spiel meiner Mannschaft vor einer tollen Kulisse. Doch jetzt gilt unsere Konzentration dem kommenden Gegner. Wir rechnen uns auch gegen den SC Magdeburg — gerade weil wir zu Hause spielen — Chancen aus und wollen an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen“, sagt SHV- Trainer Danny Anclais vor dem Duell morgen Abend (19.30 Uhr, Vogelsang-Halle) gegen die Talente des Bundesligisten und früheren Champions-League-Siegers.

Die Stralsunder erwischten mit drei Siegen in den ersten drei Spielen des Jahres 2016 einen tollen Rückrundenstart. Doch danach stockte die Aufholjagd des abstiegsgefährdeten Ex-Bundesligisten. Es folgten Pleiten gegen die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Bei den Füchsen Berlin (27:34) und gegen den HSV Hannover (23:34) unterlag der SHV deutlich. „Da war der Druck sehr groß, vielleicht ist die Mannschaft damit nicht klargekommen“, analysiert Anclais im Nachhinein. Als Tabellen-14. belegen die Stralsunder (17:29 Punkte) aktuell den ersten Abstiegsrang. Aber der Rückstand auf Hannover beträgt lediglich zwei Zähler. Das ist aufholbar. „Klar ist: Wir müssen Punkte sammeln. Gegen wen wir diese holen, ist dabei egal. Aber wir können nur erfolgreich sein, wenn wir an unsere Leistungsgrenzen gehen. In jeder Begegnung. Das muss jedem meiner Spieler bewusst sein“, fordert der 35-jährige Anclais vollen Einsatz von seinen Mannen.

Anclais kann gegen Magdeburg voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler seines Kaders stehen dem Coach zu Verfügung, darunter die ehemaligen Ribnitzer Lucas Kladek-Markau (18) und Benjamin Hinz (26), die sich zuletzt beide auch in die Torschützenliste eintragen konnten. Große Hoffnungen ruhen gegen die auswärtsstarken Gäste besonders auf dem polnischen Winterneuzugang Jakub Olejniczak (23), der sich gut integriert hat und gemeinsam mit dem Griechen Charalampos Mallios (28) und Martin Brandt (26) für viel Torgefahr aus dem Rückraum sorgen soll.

Für den SHV wird es wichtig sein, dass gefährliche Tempospiel der SCM-Youngsters zu unterbinden und im Angriff eine hohe Effektivität zu erzielen. Die Hausherren wollen für die Hinspielniederlage in Magdeburg (23:24) Revanche nehmen. Sie peilen mit der Unterstützung ihrer Fans einen Sieg an und wollen damit für die Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt wieder Fahrt aufnehmen.

Von tb

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