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Ribnitz-Damgarten Streit um Ausbau der Buchenstraße
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Streit um Ausbau der Buchenstraße
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15:46 12.06.2017
Ein Streit ist um Art des Ausbaus der Buchenstraße in Prerow entbrannt. Quelle: Richter, Timo
Prerow

Der Ausbau der Buchenstraße in dem Ostseebad Prerow (Vorpommern-Rügen) wird zum Zankapfel. Während der erste Ausbauabschnitt von der Bergstraße bis zur Hagenstraße als verkehrsberuhigte Zone ausgebaut wird, soll der zweite Abschnitt bis zum Bernsteinhotel als Tempo 30-Zone mit Bürgersteig gebaut werden. Gegen die bereits beschlossene Ausschreibung und Vergabe regt sich Widerstand. Auch dieser Abschnitt soll als verkehrsberuhigter Bereich, landläufig als Spielstraße bekannt, ausgebaut werden. Davon geht jedenfalls der stellvertretende Bürgermeister Andreas Meller (Gewerbeverein) aus. Beschlossene Ausschreibung und Vergabe für den Abschnitt sind laut Bürgermeister René Roloff (Prerows Zukunft) jedoch der Ausbau dieses Abschnitts als Tempo 30-Zone. Auf Nachfrage bestätigt Meller den Ausbau der gut einen Kilometer langen Buchenstraße komplett als verkehrsberuhigten Bereich – „nach meinem Kenntnisstand“. Der Bürgermeister sieht das anders.

Tempo 30-Zone beschlossen

Der zurzeit im Ausbau befindliche Abschnitt bis zur Hagenstraße musste als verkehrsberuhigter Bereich ausgebaut werden. Teilweise habe die Straßenbreite nichts anderes zugelassen. Jedoch von der Hagenstraße bis zum Ende der Buchenstraße – der Ausbau ist für das kommende Jahr vorgesehen – sollten Tempo 30 mit einem Bürgersteig realisiert werden. Das, so Roloff, habe sein Stellvertreter einer selbst geleiteten Sitzung beschlossen. Erst nachträglich habe Meller Änderungen geltend gemacht.

Schlichtungsgespräch

Um außerhalb des Protokolls dennoch Einigung in der Frage zu erzielen, hat Roloff die Gemeindevertreter am Donnerstag eine Stunde vor der regulären Zusammenkunft zusammengetrommelt. Dann soll die verfahrene Situation bereinigt werden. Ausschreibung und Vergabe für die komplette Sanierung der Buchenstraße „sind raus“. Roloff befürchtet infolge nachträglicher Änderungen nicht nur einen erhöhten Planungsaufwand, sondern auch Mehrkosten beim Bau – bis hin zu Schadensersatzforderungen.

Konflikte zwischen Autofahrern und Fußgängern befürchtet

Roloff tritt für die Lösung mit Tempo 30 und gesondertem Gehweg ein. Die Buchenstraße sei immerhin gut einen Kilometer lang. Beim Befahren mit der in einen verkehrsberuhigten Bereich vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit bräuchten Autofahrer an die 15 Minuten, um die Straße komplett zu passieren. Das sei unrealistisch. „Ich höre jetzt schon die Klagen über zu schnelles Fahren“, sagt der Bürgermeister. In der Tempo 30-Variante seien Fußgänger und Autofahrer voneinander getrennt. Das biete für die Fußgänger mehr Sicherheit. Mit einem verkehrsberuhigten Bereich für die komplette Buchenstraße fürchtet René Roloff etliche schwelende Konflikte zwischen Fußgängern und Autofahrern. Mit dem Gesprächsangebot „um des lieben Friedens willen“ soll ein Lösungsweg aufgezeigt werden. An den grundsätzlich beschlossenen Varianten für den Ausbau der Buchenstraße in dem Abschnitt will Roloff eigenen Worten zufolge aber nicht rütteln.

Timo Richter

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