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Ribnitz-Damgarten Tiefbrunnen soll Löschwasser liefern
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Tiefbrunnen soll Löschwasser liefern
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08:02 16.05.2017
Damit die Feuerwehr aus dem Bodden Löschwasser pumpen kann, wurden zwei Zufahrten geschaffen. Quelle: privat

Bei der Lösung des Löschwasserproblems im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Langendamm ist man einen Schritt vorangekommen. Wie Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos) berichten konnte, habe der Bauhof die zweite Zufahrt zum Saaler Bodden hergestellt, sodass die Feuerwehr diese zur Löschwasserentnahme nutzen könne.

Damit die Feuerwehr aus dem Bodden Löschwasser pumpen kann, wurden zwei Zufahrten geschaffen. Quelle: Foto: Privat

Hintergrund: Das Löschwasserproblem beschäftigt Ortsbeirat und Stadtverwaltung bereits seit Jahren. Grund: Wenn es in Langendamm brennt, kann das Löschwasser in einigen Bereichen knapp werden. Zwar gibt es in dem Boddendorf drei Hydranten, die reichen aber nicht aus, um den sogenannten Grundschutz in der gesamten Ortslage zu sichern. Doch allein dadurch, dass man nun den Bodden an zwei Stellen anzapfen kann, lassen sich die Lücken in der Löschwasserversorgung nicht schließen.

Falko Bogumil gehört zu den Einwohnern von Langendamm, die in der Waldreihe wohnen. Dort stehen mehrere rohrgedeckte Häuser. Er schlägt vor, einen Hydranten in der Waldreihe zu installieren. Das sei geprüft worden, erläutert Bürgermeister Ilchmann. Ergebnis: Für einen zusätzlichen Hydranten reiche der Querschnitt der vorhandenen Trinkwasserleitung nicht aus. Da die Trinkwasserleitung nicht genug Löschwasser hergeben kann, wurde bereits vor längerem der Vorschlag gemacht, einen Löschteich zu bauen. Der liegt zwar immer noch auf dem Tisch, jetzt werde aber geprüft, ob man statt eines Löschteiches besser einen Tiefbrunnen in der Waldreihe bohren sollte, so Ilchmann. „Der darf aber nicht teurer werden als ein Löschteich“, machte er deutlich. Man sei nun dabei zu prüfen, wie teuer ein Löschteich werden und wie viel ein Tiefbrunnen kosten würde. Wenn man sich für einen Tiefbrunnen entscheiden sollte, sei zu überlegen, einen zweiten Tiefbrunnen in der Wasserreihe bohren zu lassen, so Ilchmann.

Von der Tiefbrunnenvariante habe man noch nichts gehört, sagt der Ribnitz-Damgartener Feuerwehrwehrsprecher Berthold Moog. Auf jeden Fall müsste sehr genau geprüft werden, welche technische Voraussetzungen geschaffen werden müssten, damit die Feuerwehr auch in der Lage ist, das Wasser nach oben zu befördern. „Ohne leistungsstarke Pumpen funktioniert das nicht“, so Moog.

Edwin Sternkiker

OZ

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