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Tierschützer gegen Wildtiere im Zirkus

Ribnitz-Damgarten Tierschützer gegen Wildtiere im Zirkus

Die Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten sieht derzeit keinen Handlungsbedarf.

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Zu den Zirkussen, die in Ribnitz-Damgarten in den letzten Jahren mit Wildtieren gastierten, gehört der Zirkus Probst.

Quelle: OZ

Ribnitz-Damgarten. Sollen Zirkusse mit Wildtieren auch künftig in Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) ihre Zelte aufschlagen dürfen? Geht es nach Angela Pieplow und den anderen Mitgliedern vom Tierschutzverein Vorpommersche Boddenlandschaft, dann heißt die Antwort: Nein. Nach ihrer Auffassung ist in Zirkussen eine artgerechte Haltung von Löwen, Tigern, Kamelen, Elefanten, Straußen und anderen Wildtieren nicht möglich.

Viele deutsche Kommunen haben sich bereits  dazu entschieden, keine öffentliche Flächen mehr an Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben. Dazu gehört auch Schwerin.„Was dort möglich ist, sollte auch in kleineren Städten wie der unsrigen machbar sein“, findet Angela Pieplow. Die Ribnitzer Kinderärztin wandte sich im Namen des Tierschutzvereins mit dem Anliegen an den Stadtvertreter Tino Leipold (Die Unabhängigen), der es umgehend an die Stadtverwaltung herantrug. Es ging um die Prüfung der Frage, ob nicht auch in Ribnitz-Damgarten nur noch den Zirkusbetreibern kommunale Flächen zur Verfügung gestellt werden sollten, die auf Wildtiere verzichten. „Diesem Ansinnen wurde eine Absage erteilt“, informiert Leipold.

Und dabei bleibe es auch erst einmal, erläuterte Ordnungsamtsleiter Burkhard Schade. Er verweist unter anderem darauf, dass ein Verbot der Wildtierhaltung eine Einschränkung der Gewerbefreiheit der Zirkusbetreiber darstellen würde. Außerdem: So lange die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes in den Zirkussen, die in der Bernsteinstadt gastieren, eingehalten würden, sehe man seitens der Stadtverwaltung keinen Anlass, ihnen keine öffentlichen Plätze mehr zur Verfügung zu stellen.

Edwin Sternkiker

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