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Tribsees kämpft für Erhalt der drei Grundschulen

Tribsees/Bad Sülze Tribsees kämpft für Erhalt der drei Grundschulen

Die Diskussion um den Bestand der drei Grundschulen im Amt Recknitz-Trebeltal — Grammendorf, Tribsees und Bad Sülze — geht weiter (die OZ berichtete). Die Aussagen im Amtsausschuss Anfang des Jahres von Landrat Ralf Drescher (CDU) und Tilo Koch von der Kommunalaufsicht des Kreises sorgen für Unmut und Verunsicherung.

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Frank Telzerow, Schulleiter Tribsees

Tribsees. So erklärte der Landrat im Januar, dass es eine Schulentwicklungsplanung voraussichtlich erst nach 2015 geben werde. Bei sinkenden finanziellen Mitteln müssten auch massive Entscheidungen getroffen werden. Da die Kinderzahl immer weiter zurückgehe, würde dies für die Zukunft bedeuten, dass nicht beide Grundschulen (Bad Sülze und Tribsees) gehalten werden können. Auslöser war die Diskussion um die schon seit längerem geplante Sanierung der Bad Sülzer Schule.

In Tribsees regt sich, seitdem die Äußerungen publik gemacht wurden, Widerstand gegen eine Schließung. So fand in der vergangenen Woche eine Demonstration statt, zu der mehr als 200 Kinder, Eltern, Lehrer und Großeltern kamen. Allerdings betont der Schulleiter der Heinrich-Bandelow-Grundschule Tribsees, Frank Telzerow, dass man sich für alle drei Schulstandorte im Amt einsetze und nicht nur für den Erhalt der Tribseeser Grundschule. Niemals habe er gesagt, dass die Grundschule in Bad Sülze nicht saniert werden dürfe. Er habe lediglich erklärt, dass die Sanierung der Grundschule Bad Sülze nicht zum Schließen der Grundschule Tribsees führen dürfe. Frank Telzerow hofft, dass die Diskussion nicht zu einem Streit zwischen den Schulen führe. Gemeinsam müsse man für den Erhalt aller drei Schulen im Amt kämpfen. Anika Hoepken

OZ

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