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Ribnitz-Damgarten Verkaufsrenner made in Ribnitz
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Verkaufsrenner made in Ribnitz
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17:38 11.05.2017
Uta Erichson mit Fischlandschmuck.Seit 15 Jahren betreibt die Ribnitzerin die Bernstein Galerie „E“. Quelle: Edwin Sternkiker
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Ribnitz-Damgarten

Traditionen der Bernsteinverarbeitung pflegen und Neues wagen, für Uta Erichson aus Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) gehört beides zusammen. Seitdem die 51-Jährige mit Bernstein in Berührung kam, hat sich an der Begeisterung für diesen Halb-Edelstein nichts geändert. „Mit den Jahren ist sie eigentlich sogar noch größer geworden“, erzählt sie. Mit der Bernstein Galerie „E“ in der Neuen Klosterstraße hat sie sich einen Traum erfüllt. Und der währt mittlerweile 15 Jahre, denn am 1. Mai 2002 öffnete die Galerie. Zu dieser gehört eine Goldschmiede und eine Bernsteinschleiferei. Was dort entsteht, wird nicht nur in der Galerie verkauft, sondern auch auf Messen angeboten, zuletzt auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Die Bernstein Galerie „E“ gehörte zu den elf Handwerksbetrieben aus Mecklenburg-Vorpommern, die in der bayerischen Metropole ausgewählte norddeutsche Erzeugnisse präsentierten.

2010 Markenrechte erworben

„Das Interesse war erfreulich groß, besonders am Fischlandschmuck. Er ist eine Marke, über die man redet“, so Uta Erichson. Der legendäre Fischlandschmuck wird wieder seit 2011 in Ribnitz produziert. Möglich wurde das, weil Uta Erichson 2010 die Markenrechte von der Firma G. Kramer jun. in Lübeck-Travemünde erwerben konnte. Damit kehrte der Name Fischlandschmuck wieder nach Ribnitz zurück, den Ort, wo er 1932 entstanden war. In diesem Jahr hatte der Ribnitzer Goldschmied in vierter Generation Walter Kramer den elterlichen Betrieb übernommen und kam auf die Idee, verschiedene Seemotive in Silber herzustellen und mit Naturbernstein zu kombinieren. Dieser Schmuck sollte sehr schnell zu einem echten Verkaufsschlager werden.

Künstler stellen regelmäßig in der Bernstein Galerie „E“ aus

Produziert werden die einzelnen Teile des Fischlandschmuckes in den Räumen der Bernstein Galerie „E“. „Sowohl die neuen als auch die traditionellen Formen des Fischlandschmucks finden ihre Liebhaber“, so Uta Erichson. Vor allem bei den Kunden 50plus. Aber auch junge Leute interessieren sich in zunehmenden Maße für ihn. Dabei profitiert ihr Geschäft auch von dem seit Jahren anhaltenden Hype um das alte Harz, der besonders durch die Chinesen angefacht wird. Aber auch wenn dieser Hype irgendwann einmal vorbei ist, werde Bernsteinschmuck immer seine Freunde finden, ist Uta Erichson überzeugt. Sie legt Wert auf Qualität und achtet darauf, dass er nicht zur Massenware wird, sondern immer etwas Besonders bleibt. „Die Kunden honorieren das und sind bereit, für gediegene Handwerksarbeit auch mehr Geld auszugeben.“ Viele Kunden würden auch geerbten Fischlandschmuck umarbeiten lassen oder auch Bernsteine, die sie selbst gefunden haben, nach eigenen Vorstellungen verarbeiten lassen. Andere wieder bringen Schmuckstücke, um sie reparieren zu lassen. Von Anfang an hat die 51-Jährige die Galerie auch Künstlern für die Ausstellung ihrer Arbeiten geöffnet. Zu ihnen gehören unter anderem der Porzellan- und Schmuckdesigner Michael Jobst aus Oberschleisheim bei München und Mieko Suzuki-Wanner. Die Goldschmiedin ist in Japan geboren und arbeitet seit Jahren im Ostseebad Nienhagen.

Edwin Sternkiker

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